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Jannik Sinner zeigte eine bärenstarke Vorstellung. © Internazionali d'Italia

Furioser Auftritt: Sinner fegt die Nummer 24 vom Platz

Das war ein Glanzauftritt von Jannik Sinner: Der Sextner hat am Montagabend in Rom die Nummer 24 der Welt dank eines bärenstarken Matches regelrecht vom Platz gefegt.

Beim Masters 1000 in Rom tummelt sich (fast) die ganze Tennis-Elite, immerhin gilt das Turnier in der Ewigen Stadt als eines der wichtigsten der Welt. Jannik Sinner hat am Montag wieder einmal bewiesen, dass er mit den Besten seiner Zunft nicht nur mithalten, sondern phasenweise auch dominieren kann. Der 19-Jährige (ATP 81) gewann in der ersten Runde gegen den Franzosen Benoit Paire, der im Welt-Ranking an 24. Stelle liegt, in 65 Minuten mit 6:2, 6:1.

Nach 65 Minuten war das Match schon zu Ende. © APA/afp / CLIVE BRUNSKILL


Sinner hat somit eine giftige Reaktion auf sein Aus in Kitzbühel gezeigt: In der letzten Woche war er nach einem schwachen Auftritt in der zweiten Runde am Qualifikanten Laslo Djere (ATP 71) gescheitert. Nun hat der Pusterer sein wahres Gesicht gezeigt und Paire keine Chance gelassen. Wobei auch zu sagen ist: Der Franzose war vor den US Open positiv auf Corona getestet worden und musste daraufhin 2 Wochen in Quarantäne verbringen, konnte also nicht richtig trainieren. Unmittelbar vor dem Spiel gegen Sinner hatte er noch seinem Ärger Luft gemacht, dass er schon am Montag und nicht erst am Dienstag antreten musste.

Dieses Detail soll Sinners Leistungen jedoch nicht schmälern. Der Shootingstar der Tennis-Szene spielte abgezockt wie ein alter Hase, leistete sich vor allem bei eigenem Service fast keine Fehler und war auch bei gegnerischem Aufschlag bärenstark. Im ersten Satz nahm er seinem Gegenüber 2 Mal den Service ab, im zweiten Durchgang ebenfalls. Nach etwas mehr als einer Stunde war das Ding durch.
Nun wartet die Nummer 6 der Welt
Nun bekommt es Sinner mit einem wahren Kracher zu tun: Der 19-Jährige trifft in der zweiten Runde nämlich auf Stefanos Tsitsipas, der Nummer 6 der Welt. Gegen den Griechen war Sinner vor einem Jahr in Rom in der zweiten Runde ausgeschieden – ob sich heuer das Blatt wendet?

Andreas Seppi ist beim Masters Turnier in der italienischen Hauptstadt bereits in der Qualifikation hängen geblieben. Er trifft am Dienstagvormittag im Doppel mit Gianluca Mager (Italien) auf den Spanier Marcel Granollers-Pujol und den Griechen Horacio Zeballos.

Autor: det

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