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Jannik Sinner (19) trifft am Mittwoch in Rom auf Stefanos Tsitsipas. © APA/afp / CLIVE BRUNSKILL

Sinner verrät seinen Wunschgegner

Am Mittwochnachmittag (ca. 15 Uhr) trifft Jannik Sinner in Rom auf Stefanos Tsitsipas. Im Vorfeld der Partie gegen den Griechen gab er der Gazzetta dello Sport ein Interview – inklusive seinem Wunschgegner für die Zukunft.

Der 16. September soll ein besonderer Tag für Jannik Sinner werden. Er wird sich nämlich in Rom mit einem der besten Tennisspieler der Welt messen. Der frisch gebackene 19-Jährige (Sinner feierte vor genau einem Monat Geburtstag) hat den mäßigen Auftritt in Kitzbühel überwunden und trifft in der 2. Runde der Italian Open auf Stefanos Tsitsipas.

Der Grieche Stefanos Tsitsipas ist der nächste Gegner von Jannik Sinner. © APA/afp / JAVIER SORIANO

Dem Griechen, der in der ATP-Weltrangliste auf Platz 6 gelistet ist, stand Sinner bereits vor 16 Monaten in Rom gegenüber. Damals gab es eine klare Niederlage – und jetzt? „Auf diesem absoluten Topniveau war für mich im letzten Jahr alles neu. Aber ich bin gereift, als Spieler und als Mensch“, so Sinner, der Rom aufgrund der Atmosphäre als sein Lieblingsturnier bezeichnet, im Gazzetta-Interview.
Training mit Rafael Nadal
Um sich optimal auf das Sandplatzturnier in der italienischen Hauptstadt vorzubereiten („Ein Terrain das ich seit meiner Jugendzeit nicht so sehr gewohnt bin.“), hat Sinner zuletzt mit Rafael Nadal trainiert. Der spanische Superstar hat den Pusterer schwer beeindruckt: „Wenn man mit so einer Größe trainieren darf, kann man nur lernen. Es ist unglaublich, wie er selbst im Training keinen Ball verloren gibt und auf die kleinsten Details achtet. Ich wünsche mir, ihm irgendwann in einem Wettkampf gegenüber zu stehen.“
„Die harte Arbeit ist meine Inspiration. Das habe ich von meinen Eltern gelernt.“
Jannik Sinner
Damit das klappt, hat sich Sinner einen Plan zurechtgelegt: „Ich will weiter nach oben kommen. Aber um das zu schaffen, muss ich zuerst Spieler mit dem Weltranglistenplatz 50 schlagen, dann die Nummer 40 und dann die Nummer 30. Das Ziel ist es, kontinuierlich besser zu werden und immer so gut wie möglich zu sein.“
Sinner und das Autofahren
Die tennisfreie Zeit in den letzten Monaten hat Sinner dafür genutzt, um den Führerschein zu machen. Ein eigenes Auto hat der Südtiroler allerdings (noch) nicht: „In Montecarlo fahre ich immer mit dem Smart von Gaia (die Frau seines Trainers Riccardo Piatti; Anm. d. Red.) herum. Das funktioniert recht gut, weil das Auto sehr klein ist und ich nicht gut einparken kann.“

Autor: cst

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