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Jannik Sinner wird als der nächste Star im Welt-Tennis gehandelt. © AFP / MARCO BERTORELLO

Geldregen: So viel kassierte Sinner in seiner Traum-Saison

Jannik Sinner hat ein unglaubliches Jahr hinter sich, dank dem er als einer der Stars für die Zukunft gehandelt wird. Die Zahlen seines Aufstiegs sind imposant – vor allem auch jene des Preisgeldes, das der junge Sextner abgeräumt hat.

Zu Beginn des Jahres noch auf Rang 553, nach seinem letzten Turnier in Gröden auf Position 78: Jannik Sinner hat 2019 den großen wie unerwarteten Durchbruch geschafft. Besonders der Titel bei den Next-Gen-Finals, der inoffiziellen U21-Weltmeisterschaft, war beeindruckend und hievte ihn in die Rolle des „Prädestinierten“, dem von vielen Experten eine ganz große Zukunft bescheinigt wird.

Sinner hat in diesem Jahr auch ordentlich kassiert: Laut der offiziellen Liste des Tennis-Weltverbandes heimste der Sextner in diesem Jahr 643.358 Dollar ein, was rund 580.000 Euro entspricht – immer brutto, versteht sich. Etwa die Hälfte davon ergatterte er mit seinem Triumph bei den Next-Gen-Finals in Mailand. Zum Vergleich: Ski-Star Dominik Paris häufte in seiner letztjährigen Traum-Saison insgesamt 383.000 Euro an Preisgelder an, Marcel Hirscher brachte es als Top-Verdiener der Herren auf rund 570.000 Euro.

Mit 18 Jahren hat Sinner schon über eine halbe Million Euro verdient. © AFP / MARCO BERTORELLO

Mit gerade einmal 18 Jahren hat Sinner also schon eine stolze Summe verdient. Das Geld verprassen wird er mit Sicherheit nicht. „Das wird alles in Tennis reinvestiert“, erklärte sein Manager Alex Vittur erst kürzlich gegenüber SportNews. Bedeutet: „Wir wollen, dass Jannik von den besten Leuten betreut wird. Angefangen beim Trainer über den Physiotherapeuten bishin zum Trockentrainer.“
Nadal kassierte heuer am meisten
Etwas mehr als Sinner verdient hat heuer Andreas Seppi. Der Kalterer, der seit Jahren Südtirols bester Tennisspieler ist, kassierte insgesamt 807.276 Dollar (rund 730.000 Euro). Er hat in seiner langen Profikarriere mittlerweile 10,6 Millionen Dollar (ca. 9,6 Mio. Euro) an Preisgeld angehäuft.

Bringt es auf knapp 13 Millionen Dollar Preisgeld in diesem Jahr: Rafael Nadal. © AFP / GLYN KIRK

An der Spitze der Wertung steht Rafael Nadal. Die Nummer 1 hat heuer 12,9 Millionen Dollar (ca. 11,6 Mio. Euro) verdient. In seiner gesamten Karriere bringt er es auf ein Preisgeld von 116 Millionen Dollar (ca. 105 Mio. Euro). Gelder aus Sponsoren- und Werbeverträge sind hier – genauso wie bei Sinner und Seppi – natürlich nicht mit eingerechnet. Absoluter Topverdiener ist übrigens Novak Djokovic: Er hat in seiner Laufbahn bisher 137 Millionen Dollar (ca. 123 Mio. Euro) an Preisgelder eingeheimst.

Die Übersicht zur Preisgeld-Auflistung gibt es hier.

Autor: det

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Kommentare (1)

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Martin Schmidt [melden]

Artikel die so geschrieben sind tragen zu ungerechtfertigtem Neid bei. Es wird hier vergessen dass diese Sportler dieses Geld nich "einsacken" sondern mit diesem Trainer, Equipment, Reisen und alles bezahlen müssen. Zusätzlich sind Sportkarieren sehr kurz und intensiv. Keiner von den Südtiroler Sportlern verdient zu viel Geld!

21.11.2019 14:44

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