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Jannik Sinner steht im Halbfinale. © BELGA / DAVID PINTENS

Halbfinale! Sinner gelingt die Revanche

Jannik Sinner hat beim ATP-250-Turnier in Antwerpen den Sprung ins Halbfinale geschafft – und dabei eine offene Rechnung beglichen.

Am Freitag traf Sinner (ATP 16) im Viertelfinale in Belgien auf Arthur Rinderknech (ATP 65), jenen Franzosen, der ihn vor rund 5 Monaten in Lyon auf Sand in 3 Sätzen niederrang. Es galt, Revanche zu nehmen – und dies gelang dem Südtiroler in eindrucksvoller Manier. Beim Hartplatz-Hallenturnier setzte sich der 20-jährige Sextner nach 1:18 Stunden und 2 Sätzen mit 6:4 und 6:2 durch.


Nachdem beide im ersten Satz ihren Aufschlag relativ souverän durchbrachten, gelang Sinner im 3. Game das Break. Der Sextner hatte sich 3 Breakchancen erarbeitet und verwandelte die dritte. Gleich darauf kassierte er jedoch das Rebreak. In dieser Phase zeigte Rinderknech starkes Tennis und brachte den jungen Sextner mehrmals in Bedrängnis. Doch Südtirols Tennis-Ass ließ sich davon nicht beeindrucken und nahm dem 26-jährigen Franzosen in einem abwechslungsreichen und spannenden Game gleich wieder den Aufschlag ab.

Kurze Schrecksekunden
Den eigenen Service brachte Sinner anschließend souverän durch – ohne auch nur einen Punkt abzugeben. Mit der 4:2-Führung im Rücken hatte der Pusterer gleich 2 Chancen zum Break, konnte sie jedoch nicht verwerten. Rinderknech, der zwar immer wieder zu Fehlern gezwungen wurde, glänzte mit einem starken Aufschlag und schaffte den Anschluss zum 3:4. Dabei gab es auch Schrecksekunden, als Sinner zu Sturz kam und kurz humpelte.

Der Sextner präsentierte sich aber sofort wieder in guter körperlicher Verfassung und ging mit 5:3 in Führung. Rinderknech kam nochmals auf 4:5 heran und erarbeitete sich im Anschluss gleich 2 Breakbälle. Sinner ließ sich bei eigenem Aufschlag aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, wehrte beide Breakbälle ab und verwertete selbst gleich den ersten Satzball. In dieser Phase der Partie beeindruckte der erst 20-jährige Südtiroler einmal mehr mit seiner mentalen Stärke.
Sinner im 2. Satz souverän
Im 2. Satz nahm ein stark aufspielender Sinner dem 26-jährigen Franzosen gleich im 1. Game den Aufschlag ab. Anschließend brachten beide – meist souverän – ihren Service durch. Im siebten Game, beim Stand von 4:2 setzte der junge Südtiroler Rinderknech massiv unter Druck und holte sich das vorentscheidende Break zum 5:2. Damit schien die Gegenwehr des Franzosen gebrochen. Souverän, sicher und nervenstark erarbeitete sich Sinner bei eigenem Aufschlag 3 Matchbälle und verwandelte sofort den ersten.

Im Halbfinale trifft Sinner am Samstag (ab 15 Uhr) auf den Südafrikaner Lloyd Harris (ATP 32), der sich in 2 Sätzen gegen den Ungarn Márton Fucsovics (ATP 39) durchsetzen konnte. Sinner und Harris haben noch nie gegeneinander gespielt.

Schlagwörter: Tennis

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