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Mit 35 Jahren immer noch in guter Form: Andreas Seppi. © APA/afp / GREG WOOD

Im Drei-Satz-Krimi hat Seppi den längeren Atem

Beim ATP-250-Turnier in New York hat Andreas Seppi die erste Hürde genommen und im Sechzehntelfinale gegen den Bosnier Damir Dzumhur in drei Sätzen mit 6:3, 1:6, 7:6 (8:6) gewonnen.

Im ersten Satz kassierte Seppi zwar ein Break zum 1:2, konnte aber mit einem Rebreak sofort wieder ausgleichen. Beim Stand von 4:2 schaffte der Kalterer erneut ein Break und sicherte sich im letzten Aufschlagspiel den ersten Satz. Den zweiten Satz entschied dann der Bosnier deutlich für sich. Seppi ließ sich beim Stand von 1:2 zwei Mal in Folge breaken, der Rest war für Dzumhur nur noch Formsache. Er brachte alle seine Aufschlagspiele souverän durch und verwandelte seinen ersten Satzball sicher zum Stand von 1:1.

Spannendes Finish verlangt alles ab
Im dritten, alles entscheidenden Satz wollte sich keiner der Beiden einen Fehler leisten, weshalb lange die Aufschlagspiele durchgebracht wurden. Erst beim Stand von 3:3 flatterten die ersten Nerven: Zum Pech für den Kalterer waren es seine eigenen, denn der 35-Jährige ließ ein Break zu. Danach wurde es richtig spannend: Nachdem Dzumhur sein eigenes Aufschlagspiel durchbrachte, schaffte er auch noch fast das Break zum 6:3-Endstand. Doch Seppi wehrte sich und es ging weiter. Der Kalterer drehte auf und holte sich souverän das Break zum 5:5. Als er auch noch das Game zum 6:5 machte, war er plötzlich im Vorteil, doch auch Dzumhur ließ nicht locker und es ging ins Tiebreak. Obwohl sich zunächst eine Niederlage abzeichnete, drehte der 8 Jahre ältere Seppi den Spielstand von 2:5 auf 5:5, wehrte noch einen Matchball ab und verwandelte seinen ersten Matchball zum 8:6. Für einen fast 36-Jährigen (Seppi hat am 21. Februar Geburtstag) hat der Kalterer eine bemerkenswerte Ausdauer bewiesen.

Im Achtelfinale trifft Seppi auf den Sieger des morgigen Duells zwischen den US-Amerikanern Steve Johnson und Tennys Sandgren.

Autor: fs

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