T Tennis

Jannik Sinner hat in Lexington den Turniersieg im Blick. © ANSA / Riccardo Antimiani

Jannik Sinner spaziert ins Finale

Die Sinner-Siegesserie geht weiter: Am Samstagabend schaffte er in Lexington (USA) zum dritten Mal in seiner Karriere den Einzug in ein ATP-Finale. Für seinen Sieg benötigte er nur rund eine Stunde.

Der 17-jährige Sextner bezwang im Halbfinale den US-Amerikaner JC Aragone (ATP 268) klar mit 6:2, 6:4 und steht somit, nach Bergamo und Ostrau, neuerlich im Endspiel eines Challengers. Hier trifft Jannik Sinner am Sonntag um 19 Uhr (MESZ) im großen Showdown auf den als Nummer 2 gesetzten Australier Alex Bolt.

Sinner spielt bei dem mit 54.160 Dollar dotierten Challenger in Kentucky ein bärenstarkes Tennis. Nach den drei Siegen gegen den Russen Alexey Zakharov, den US-Amerikaner Maxime Cressy (ATP 285) und den Südkoreaner Duckhee Lee (ATP 203), folgte nun im Halbfinale der vierte Streich gegen Gastgeber JC Aragone, Nummer 268 der Welt.

Höllentempo zu Spielbeginn
Sinner startete bärenstark ins Match, nahm seinem Gegner gleich zweimal den Aufschlag ab und sicherte sich nach nur 27 Minuten Spielzeit Satz 1 klar mit 6:2. Der Pusterer, aktueller Weltranglisten-194., spielte eine tolle Partie und musste im gesamten Match keinen einzigen Breakball abwehren.

Auch im zweiten Spielabschnitt gab erneut Sinner das Tempo vor. Im fünften Game sicherte er sich das Break zur 3:2-Führung und leitete somit den Weg zum Matchgewinn ein. Der Südtiroler verwaltete den Vorsprung geschickt und verwandelte nach 68 Minuten Spielzeit seinen zweiten Matchball zum 6:4-Endstand.
Jetzt sinnt Sinner auf Revanche
Im Endspiel trifft Sinner auf Bolt, der sich am Samstag gegen den Briten Lloyd Glasspool ebenfalls klar mit 6:3, 6:2 behaupten konnte. Sinner und Bolt, Nummer 2 in Lexington und 152 der Welt, standen sich bereits heuer in der ersten Qualifikationsrunde von Wimbledon gegenüber. Damals konnte sich Bolt im Supertiebreak mit 2:6, 7:5, 12:10 durchsetzen.

Für den Final-Einzug bekommt Sinner 4.240 Dollar Preisgeld und 48 ATP-Punkte, mit denen er sich in der Weltrangliste um mehrere Positionen verbessern und erstmals unter den Top-170 geführt werden wird. Aufgrund einer Änderung im Punktesystem des ATP-Rankings könnte es für ihn am kommenden Montag sogar noch weiter nach oben gehen.



Autor: pm/sn

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2019 Sportnews - IT00853870210