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Am Mittwoch gegen Rafael Nadal gefordert: Jannik Sinner © ANSA / ETTORE FERRARI

Jungspund gegen Legende: Sinner-Nadal zum Zweiten

Mit einer Woche Verspätung trifft Jannik Sinner am Mittwoch beim Masters-1000-Turnier in Rom zum zweiten Mal in seiner Karriere auf Tennis-Legende Rafael Nadal. Ein Duell, dem Sinner mit großer Freude entgegenblickt.

Abgesehen von einem kleinen Tief zu Beginn des zweiten Satzes bot Jannik Sinner am Montag gegen den Franzosen Ugo Humbert eine perfekte Leistung. Der Youngster ließ seinem Kontrahenten, der 2018 das Challenger-Turnier in Gröden gewonnen hat, bei eigenem Aufschlag nie zur Entfaltung kommen und verhinderte gleichzeitig bei dessen Servicegames, dass dieser mit seiner starken Vorhand sein ansonsten druckvolles Spiel aufziehen konnte. Die logische Folge war das glasklare 6:2, 6:4-Endergebnis, dank dem Sinner in die zweite Runde einzog.


Dort kommt es nun zur Neuauflage des vorjährigen French-Open-Viertelfinales, als Sinner den großen Rafael Nadal ins Wanken, aber nicht zu Fall brachte. Ob es dem Südtiroler dieses Mal gelingt? „Es kommt darauf an, die richtige Mentalität zu haben“, sagte Sinner am Montag: „Ich weiß, dass ich mehr Waffen als bei den French Open habe, aber gleichzeitig ist Rafa ein großer Champion und er wird versuchen, mich in Schwierigkeiten zu bringen.“ Eigentlich hätte es die Revanche schon in der letzten Woche in Madrid geben sollen, doch Sinner unterlag überraschend Alexei Poyprin.

Gemeinsames Trainingslager
Der 19-Jährige aus Sexten und der Spanier kennen sich spätestens seit ihrem zweiwöchigen „Trainingslager“ vor den Australian Open bestens. „Ich kenne ihn gut, aber auch er weiß nun mehr Dinge über mich“, erklärt Sinner: „Es wird ein wichtiger Moment für mich sein. Mal sehen, wie es läuft. Jedenfalls werde ich mit der richtigen Mentalität ins Match gehen und versuchen, ihm mit meinem Spiel weh zu tun. Mit meinem Team will ich verstehen, was ich besser machen kann als beim letzten Mal.“ Tennis sei ein Sport der Situationen und für jede müsse man die richtige Lösung finden, so Sinner.

Der Sandplatz-König: Rafael Nadal © APA/afp / GABRIEL BOUYS


Unklar ist, in welcher physischen Verfassung sich der Weltranglisten-18. befindet. Gegen Humbert griff sich der Südtiroler nämlich mehrmals an die Leiste und verzog dabei das Gesicht. In der Pressekonferenz nach dem Match äußerte sich der 19-Jährige jedoch nicht dazu. Nadal sucht seinerseits noch nach der Top-Form. Beim Sandplatzturnier in Madrid wurde er vergangene Woche im Viertelfinale von Alexander Zverev besiegt.


Hinweis: SportNews hält seine Leser am Mittwoch beim Match Sinner-Nadal mit einem Liveticker am Laufenden.

Schlagwörter: Tennis

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