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Jannik Sinner verabschiedet sich von den Australian Open – nach einer großartigen Leistung. © APA/afp / DAVID GRAY

„Muss lernen, auch mit diesem Aspekt zu leben“

Nach einem großartigen Spiel musste sich Jannik Sinner bei den Australian Open Denis Shapovalov geschlagen geben. Aber auch in der Stunde einer solchen Niederlage sucht er keine Ausreden, sondern will die richtigen Lehren ziehen.

„Es war ein hartes Spiel für beide“, sagte Sinner auf der Pressekonferenz nach dem dramatischen Fünf-Satz-Krimi in der ersten Runde der Australian Open gegen den Kanadier Denis Shapovalov ( den ausführlichen Spielbericht gibt es hier).


Der junge Sextner begeisterte einmal mehr die ganze Tennis-Welt und spielte sich in die Herzen der Fans. Nur gut 28 Stunden davor hatte er das ATP-Turnier in Melbourne gewonnen. Die Müdigkeit habe er gespürt.

Aber auch in den kräftezehrenden Matches der vergangenen Tage suchte er keine Ausreden. „Ich muss lernen, auch mit diesem Aspekt zu leben. Wenn man in ein Viertel- oder Halbfinale eines großen Turniers kommt, wird man so oder so müde sein“, erklärte der 19-jährige Sinner. Er habe noch einiges zu lernen, betonte er auch in solchen Augenblicken.

Jannik Sinner (links) und Denis Shapovalov lieferten sich ein großes Tennis-Match. © APA/afp / DAVID GRAY


Shapovalov habe besser serviert als er und den wichtigen sowie entscheidenden Spielmomenten die bessere Antwort parat gehabt, lobte Sinner die Nummer 12 der Weltrangliste. „Er hat sich den Sieg verdient“, so Sinner. Der Sextner, der auf Rang 32 der Weltrangliste liegt, hat damit nach 10 Siegen in Folge erstmals wieder verloren.

Nun kehrt Sinner wieder zurück nach Europa. Hier wird er beim ATP-250-Turnier in Montpellier (22. bis 28. Februar) und beim ATP-500-Turnier in Rotterdam (1. bis 7. März) an den Start gehen.

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