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Jannik Sinner musste in Spanien die Segel streichen.

Nach 16 Siegen: Sinner unterliegt spanischem Mega-Talent

Jannik Sinner hat beim Challenger in Alicante (46.600 Euro Preisgeld) das Erstrundenduell der Top-Nachwuchsspieler verloren: Der 17 Jahre alte Sextner unterlag dem 15-jährigen Carlos Alcarez Garfia in drei Sätzen.

Sinner musste sich Spaniens großer Tennis-Hoffnung bei dessen Heimturnier an der Costa Blanca nach 1:51 Stunden Spielzeit mit 2:6, 6:3, 3:6 geschlagen geben.

Für Sinner war es nach 16 Siegen in Serie die erste Niederlage auf der Profi-Tour. Zuletzt hatte er vor 49 Tagen im Halbfinale eines 15.000-Dollar-Turniers in Kasachstan verloren. Danach feierte er drei Turniersiege in Bergamo, Trient und Santa Margherita di Pula, die in bis an Position 319 der Weltrangliste beförderten.

Sinner bricht im Entscheidungssatz ein

Beim Challenger in Alicante durfte Sinner dank einer Wild Card im Hauptfeld aufschlagen – genauso wie sein Gegner Carlos Alcarez Garfia, Jahrgang 2003. Der Iberer erwischte den besseren Start, ging gleich mit zwei Breaks 5:1 in Führung und sicherte sich dann den ersten Satz mit 6:2. Sinner hatte aber die Antwort parat und zog im zweiten Spielabschnitt auf 4:1 und 6:3 davon. Im dritten, entscheidenden Satz führte Sinner 3:0, dann ging aber plötzlich nichts mehr. Der Sextner verlor sechs Games in Folge und somit auch das Match mit 3:6.

Sinner wird nächste Woche zum Challenger nach Barletta in Apulien weiterreisen, wo er ebenfalls dank einer Wild Card im Hauptfeld steht. Wie in Alicante wird ihn nicht sein Coach Andrea Volpini begleiten, sondern Ex-Profi Cristian Brandi, der auch zum Trainer-Team der Piatti-Academy in Bordighera gehört.

Autor: pm/fop

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