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Andreas Seppi wurde beschimpft und bedroht. © ATP Los Cabos

Seppi-Niederlage gerät in den Hintergrund

Andreas Seppi hat am späten Montagabend (Ortszeit) beim ATP-250-Turnier im mexikanischen Los Cabos sein Erstrundenmatch verloren. Das Resultat geriet angesichts der darauffolgenden Geschehnisse aber in den Hintergrund.

Mit einem glatten 6:0 startete der Routinier in das Match gegen Alex Bolt. Auch im zweiten Satz breakte Seppi gleich zu Beginn. Es schien, als ob der Kalterer seinen Kontrahenten gut im Griff habe. Dann aber steigerte sich der Weltranglisten-148., nahm Seppi drei Mal seinen Aufschlag ab und entschied den zweiten Satz mit 6:2 für sich.


Seppi versuchte zu reagieren, vergab im dritten Durchgang allerdings insgesamt drei Breakbälle, bevor der Australier seinerseits ein Seppi-Aufschlagsspiel gewann. Zwar holte sich der 37-Jährige dieses prompt zurück, dank eines weiteren Breaks behielt Bolt aber letztlich mit 0:6, 6:2 und 6:3 die Oberhand. Er verwandelte nach 1.38 Stunden seinen ersten Matchball. Was danach folgte, ist in Tenniskreisen keine Seltenheit.

Drohungen und Anfeindungen
Seppis Ehefrau Michela, die mit Töchterchen Liv ihren Mann in Los Cabos unterstützt, postete in den Sozialen Medien ein Bild von Kommentaren, die zeigen, wie ihre Familie aufs übelste beschimpft und bedroht wird. Die Hass-Kommentare, die unter einem gemeinsamen Familienfoto geschrieben worden sind, wurden mittlerweile gelöscht.

Anfeindungen und Drohungen dieser Art sind im Tennis keine Ausnahme. Großteils stecken Personen, die auf ein bestimmtes Ergebnis gewettet haben, dahinter. Das Problem ist bekannt, eine Lösung jedoch nicht in Sicht. So müssen alle Profis und deren Familien damit umgehen. In diesem Fall traf es Seppi, Ehefrau Michela und Tochter Liv.

Schlagwörter: Tennis Andreas Seppi

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