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Den Ball fest im Blick: Jannik Sinner © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Sinner begeistert: „Engelsgesicht mit tödlichen Grundschlägen“

Sein Debüt bei den French Open hätte sich Jannik Sinner nicht schöner erträumen können: Auf dem neu gestalteten Court Philippe-Chatrier ließ er seinem guten Freund David Goffin keine Chance – und verzückte einmal mehr die Tennis-Welt.

Ein „Engelsgesicht mit tödlichen Grundschlägen“: So beschreibt die New York Times den jungen Südtiroler und meint, dass dessen Sieg gegen David Goffin keine Überraschung gewesen sei. „Er gilt schon lange als zukünftiger Star der Szene.“ Sinner selbst zeigte sich nach seinem bisher größten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier gewohnt bodenständig. „Ich habe versucht, gegen einen so guten Gegner immer fokussiert zu bleiben. Und das ist mir gelungen“, gab der Youngster auf der Pressekonferenz zu Protokoll.

Becker sagt große Zukunft voraus
Ein besonderes Lob erhielt Sinner von der deutschen Tennis-Legende Boris Becker, der den Südtiroler schon länger auf dem Schirm hat. „Ich halte auf ihn ganz große Stücke. Für mich ist er ein zukünftiger Top-10-Spieler, oder vielleicht noch besser“, meint der sechsmalige Grand-Slam-Sieger. Wichtig sei es jetzt, Sinner nicht mit zu vielen Zukunftslorbeeren zu schmücken, damit er sich ruhig entwickeln kann. „Aber mir gefällt er sehr gut. Er ist sehr klar im Kopf, sehr ruhig, obwohl ihm jetzt alle als den nächsten Superstar handeln“, sagt Becker.

Die nächste Aufgabe steht dem Sextner am Mittwoch bevor, wenn er in der zweiten Runde des Turniers in Paris auf den französischen Qualifikanten Benjamin Bonzi, der in der ersten Runde den Finnen Emil Ruusuvuori (ATP 93) geschlagen hat, trifft. Der 24-Jährige ist die Nummer 227 der Welt und auf der ATP-Tour ein unbeschriebenes Blatt. Auch deshalb ist Sinner der klare Favorit. Weil jedoch die Partie mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen der Außenplätze angesetzt wird und Sinner sich erst an die Verhältnisse gewöhnen muss, ist er gewarnt.

Autor: leo

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