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Jannik Sinner entschied das Auftaktspiel für sich. © Staples

Sinner gewinnt Auftaktmatch

Zum Auftakt der Next Gen Finals in Mailand konnte sich Jannik Sinner am Dienstagabend gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 46) mit 3:4, 4:2, 4:2, 4:2 durchsetzen.

Bei den mit 1,25 Millionen Euro dotierten Next Gen Finals ermitteln die acht besten U21-Spieler der Saison den Champion. Dabei werden alle Matches auf drei Gewinnsätze gespielt. Allerdings geht ein Satz nur bis 4, beim 3:3 gibt es einen Tiebreak. Außerdem wird beim 40:40 nur mehr ein Punkt (Killerpoint) gespielt.

Am Dienstagabend waren in der „Allianz Cloud Arena“ von Mailand alle Augen auf Hausherr Jannik Sinner gerichtet. Der Sextner, der eine Wild Card des italienischen Verbands erhalten hatte, traf im Auftaktmatch auf Frances Tiafoe.

Im ersten Satz entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch. Das Match zwischen dem 18-jährigen Sextner, aktuellen Weltranglisten-95., und Tiafoe war dabei sehr ausgeglichen. Beide Spieler brachten ihre Aufschläge bis zum 3:3 durch, im Tiebreak hatte dann der US-Amerikaner mit 7:4 das bessere Ende für sich.

Starkes Tennis von Sinner
Im zweiten Spielabschnitt vergab Sinner im dritten Game zwei Breakchancen, holte dann aber kurz darauf doch noch das Break zur 3:2-Führung. Auf eigenen Service verwandelte der Pusterer seinen ersten Satzball zum 4:2.

Auch im dritten Satz ging Sinner früh mit 2:1 in Führung. Der „Azzurro“ kontrollierte den Vorsprung geschickt und setzte sich erneut mit 4:2 durch. Sinner, angefeuert von zahlreichen Fans in der „Allianz Cloud Arena“, spielte auch im vierten Satz ein starkes Tennis und verwandelte nach 1:26 Stunden Spielzeit seinen dritten Matchball zum 4:2-Endstand.
„Habe sehr gut aufgeschlagen“
Mit diesem Sieg hat der Südtiroler Tennisstar auch schon 33.000 Dollar Preisgeld sicher. Sinner ist außerdem der erste „Azzurro“, der ein Match bei den Next Gen ATP Finals gewinnt.

„Ich habe mein Spiel gemacht und sehr gut aufschlagen (14 Asse, Anm. d. Red.). Meine Leistung war sehr gut, so kann es weitergehen“, freut sich der Rotschopf aus Sexten.

Am Mittwoch trifft Sinner im zweiten Match nach 19.30 Uhr auf den Schweden Mikael Ymer (ATP 74), der sich gegen den Franzosen Ugo Humbert in vier Sätzen durchsetzen konnte.

Autor: pm/am

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