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In bärenstarker Verfassung: Jannik Sinner. © ANSA / ETTORE FERRARI

Sinners nächster Streich: Jetzt wartet ein Superstar

Jannik Sinner sorgt beim Masters-1000-Turnier in Rom weiter für Furore. Am Donnerstag hat der junge Sextner den Einzug ins Viertelfinale perfekt gemacht. Dort kommt es zu einem wahren Tennis-Hit!

Jannik Sinner begeistert Rom! Beim Sandplatzturnier mit Grand-Slam-Charme hat der 20-jährige Pusterer (ATP 13) am Donnerstagnachmittag das Achtelfinale gegen Filip Krajinovic (ATP 54) mit 6:2, 7:6 (6) für sich entschieden. Der Sieg gegen den Serben war aber ein hartes Stück Arbeit. Nicht nur, weil es im Foro Italico unter der prallen Nachmittagssonne sommerliche Temperaturen hatte. Sondern auch, weil sich sein Gegner aus dem Balkan vor allem im zweiten Satz als äußerst unangenehm erwies. Am Ende setzte sich Sinner aber nach 1.41 Stunden durch.


Somit zieht „Jan“ ins Viertelfinale ein, wo es am Freitag zu einem absoluten Hit kommt: In der Runde der besten Acht wartet nämlich kein Geringerer als Stefanos Tsitsipas. Der Grieche nimmt im ATP-Ranking zurzeit Position 5 ein und zählt schon seit Jahren zur Tennis-Weltklasse. Im direkten Vergleich mit Sinner liegt der 23-Jährige mit 3:1 vorne – mit einem großen „Aber“. Denn den einzigen Sieg errang der Pusterer im Jahr 2020 ausgerechnet in Rom. Die Vorzeichen stehen also nicht schlecht, auch, weil Sinner die tausenden Fans im Foro Italico hinter sich haben wird.

Grandioser erster Satz

Nur 18 Stunden nach seinem Sieg im „Derby“ gegen Fabio Fognini wurde Sinner am Donnerstag wieder auf den Center Court des römischen Tennis-Komplexes bestellt. Gegner war aber nicht wie erwartet Andrey Rublev (ATP 7), sondern Filip Krajinovic, der den Russen in der Runde zuvor überraschend aus dem Turnier geworfen hatte. Sinner war also gewarnt und legte entsprechend konzentriert los.

Vor einer beeindruckenden Kulisse musste Sinner im zweiten Satz kämpfen. © APA/afp / TIZIANA FABI


Mit variantenreichem Tennis, starken Grundlinienschlägen und einem insgesamt dominanten Spiel kaufte er seinem 30-jährigen Gegenüber den Schneid ab. Sechs Asse und insgesamt 16 Gewinnschläge zeigen, dass sowohl der Aufschlag als auch die Vorhand reibungslos funktionierten. Das Ergebnis: Ein 6:2-Satzsieg.

Der Motor stottert, versagt aber nicht

Im zweiten Durchgang kam dann aber etwas Sand ins Sinner-Getriebe. Obwohl er sich prompt ein Break schnappte, kam Krajinovic immer besser auf. Zwischenzeitlich machte der Serbe 14 von 17 möglichen Punkten und stellte von 1:2 auf 3:2. Obwohl der Youngster aus dem Pustertal nun deutlich mehr Fehler einstreute, hielt er mit dem Konkurrenten mit. Auch dank der vielen Fans, die ihren Liebling nach vorne peitschten. Der Satz ging ins Tie Break, wo Sinner zwar eine 4:1-Führung verspielte, am Ende aber doch sein ganzes Kämpferherz und Können aufzeigte und den zweiten Matchball zum 8:6 verwertete.

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