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Starker Wimbledon-Auftakt von Andreas Seppi: Der Kalterer steht in Runde zwei. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Starker Wimbledon-Auftakt: Seppi zieht in Runde 2 ein

Starker Auftritt in der ersten Wimbledon-Runde von Andreas Seppi! Der Kalterer zog mit einem Vier-Satz-Sieg über Joao Sousa weiter und zeigte dabei eine bärenstarke Leistung.

Als leichter Favorit war der 37-jährige Seppi (ATP 90) gegen Sousa in das Spiel gegangen. Weniger weil der Portugiese „nur“ auf Rang 120 der Welt liegt, als mehr durch die Tatsache, dass sich Seppi auf Rasen wohler fühlt als der Iberer. Am Ende wurde der Südtiroler seiner Rolle gerecht und besiegte Sousa mit 4:6, 6:4, 7:5 und 6:2.


Konzentriert und beinahe fehlerfrei begannen die Kontrahenten das Match, das a ufgrund von Regen nach hinten geschoben wurde. Seppi und Sousa brachten ihre Aufschlagspiele zumeist souverän durch, auch wenn es den einen oder anderen Breakball gab. Schließlich war es der Portugiese, der beim Stand von 4:4 das erste Break der Partie schaffte und deshalb schlussendlich den ersten Satz mit 6:4 für sich verzeichnen konnte.

Seppi dreht die Touren hoch
Ein anderes Bild gab es im zweiten Satz, als beide ein schnelles Break kassierten – danach aber wieder zurück in die Spur fanden. Seppi unterstrich seine gute Form und setzte Sousa, dessen bevorzugtes Terrain die Sandplätze sind, immer mehr unter Druck. Schließlich gelang dem Kalterer ein zweites Break, das ihm den Ausgleich zum 1:1 einbrachte.

Seppi machte anschließend dort weiter, wo er aufgehört hatte. Überhaupt war der dritte Satz eine Kopie seines Vorgängers: zwei Breaks in den ersten drei Games, der Satzgewinn von Seppi mit einem Break. Dieses Mal aber mit 7:5 und nicht, wie in Satz Nummer zwei, mit 6:4.

Nachdem der Regen vorbei war, lieferten sich Seppi und Sousa auf dem perfekten Grün ein packendes Match. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Damit war die gröbste Gegenwehr von Sousa gebrochen. Der 32-Jährige hatte Seppi nur mehr wenig entgegen zu setzen. Knackpunkt war das Game zum 3:1, als Seppi sich nach zahlreichen langen Ballwechseln das Break sicherte. Schließlich verwandelte der Südtiroler nach 3:13 Stunden seinen ersten Matchball zum Sieg. In der nächsten Runde trifft Seppi auf den US-Amerikaner Denis Kudla (ATP 114).

Schlagwörter: Tennis

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