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Die Australian Open stehen unter einem besonderen Stern. © APA/afp / PAUL CROCK

Tennis nach Massentests: Australian Open mit Ungewissheit

Packende Matches wecken Lust auf die Australian Open, die Ungewissheit über einen möglichen erneuten Corona-Wirbel bleibt aber enorm.

Zwar fielen die Massentests nach dem aufschreckenden positiven Fall eines Hotel-Mitarbeiters allesamt negativ aus, sorgten für Erleichterung und erlaubten einen Neuanfang am Freitag. Es herrscht aber das Bewusstsein, dass das am Montag beginnende Grand-Slam-Tennisturnier von Risiken begleitet wird. „Dass alle negativ getestet worden sind, ist ein großartiges Ergebnis. Aber ich kann nicht sagen, dass das morgen oder übermorgen genauso sein wird. Wir werden es weiter beobachten“, sagte Turnierdirektor Craig Tiley.


Der Macher des Millionen-Spektakels sagte, er werde sich weiterhin den Anweisungen der Behörden unterwerfen, zeigte sich aber auch zuversichtlich, den täglich bis zu 30 000 Zuschauern in den kommenden beiden Wochen fabelhafte Unterhaltung bieten zu können. Es gebe derzeit auch keine Pläne, die Zuschauerzahlen zu ändern. „Wir werden dies hinbekommen, wir werden zwei Wochen großartiges Tennis haben, und wir werden das Beste tun, um abzusichern, dass es sicher bleibt.“

Ein positiver Test löste Wirbel aus
Ein positives Testergebnis eines Hotel-Mitarbeiters hatte am Mittwoch in der Szene vorübergehend Hektik ausgelöst. Mehr als 500 Spieler und Betreuer mussten zum Corona-Test. Alle sechs Vorbereitungsturniere, darunter der ATP Cup mit Zverev und Co., standen am Donnerstag still. „Ich denke, die letzten paar Tage waren für niemanden leicht“, sagte Turnierdirektor Tiley: Es könne sein, dass die Turnier-Szene durch weitere schwierige Zeiten müsse.

Am Samstag und Sonntag ist erst einmal reichlich erstklassiges Tennis angesetzt. Mehr Profis als sonst sind aufgrund der geballten Vorbereitung nach der zweiwöchigen Quarantäne in Folge der Einreise nach Australien direkt vor dem ersten Grand-Slam-Turnier noch im Einsatz, darunter auch Jannik Sinner, der am Samstagmorgen (ab 5.50 Uhr mitteleuropäischer Zeit) sein Halbfinale beim ATP-250 in Melbourne gegen Karen Khachanov bestreitet.

Autor: dpa/det

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