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Jannik Sinner zog bei seinem 1. ATP-Turnier des Jahres ins Halbfinale ein. © APA/afp / MICHAEL ERREY

Wie ein Uhrwerk: Sinner steht in Melbourne im Halbfinale

Jannik Sinner ist in Melbourne beim ATP-Turnier „Great Ocean Road Open“ – nach einem echten Marathon-Tag – ins Halbfinale eingezogen.

Nur wenige Stunden nachdem sich der Sextner im Achtelfinale gegen den Slowenen Aljaz Bedene (ATP 58) in zwei Sätzen durchgesetzt hatte, bekam er es in der Runde der letzten 8 mit dem Serben Miomir Kecmanovic zu tun. Sinner besiegte auch die Nummer 42 der Weltrangliste in zwei Sätzen – und zwar mit 7:6(10), 6:4.


Damit zog der 19-Jährige beim mit 382.575 Dollar Preisgeld dotierten ATP-Turnier ins Halbfinale ein. Dort bekommt er es in der Nacht auf Samstag (MEZ) mit Karen Khachanov (ATP 20) zu tun. Der Russe besiegte den Niederländer Botic van de Zandschulp (ATP 159) in drei Sätzen mit 6:7, 7:5, 6:3.

Für Sinner ist es das insgesamt 4. Halbfinale bei einem ATP-250-Turnier. Einzig in Sofia, wo er anschließend auch den Turniersieg holte, schaffte er bis dato auch den Einzug ins Finale.

Sinner beweist im Viertelfinale Nervenstärke und Ausdauer
Im ersten Durchgang nahmen sowohl Sinner (ATP 36) als auch Kecmanovic ihrem Gegner jeweils einmal das Aufschlagspiel ab. So musste der Tiebreak über den Satzgewinn entscheiden. Dieser zog sich in die Länge. Am Ende setzte sich Sinner mit 12:10 durch, nachdem er gleich 3 Satzbälle abgewehrt hatte.

Nachdem Sinner seinem Kontrahenten zu Beginn des zweiten Satzes den Service abnahm und mit 2:1 in Führung ging, kassierte er anschließend gleich das Re-Break zum 2:2. Doch Sinner ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und nahm dem 21-jährigen Serben in der Folge ein weiteres Mal den Service ab. Der Pusterer musste bei seinem letzten Aufschlagspiel noch einen Breakball abwehren und servierte dann nach 1:58 Stunden Spielzeit zum Matchgewinn.
Auch im Doppel noch dabei
Neben dem Einzel-Halbfinale wird Sinner auch im Doppel-Viertelfinale aufschlagen. Der Südtiroler und der Pole Hubert Hurkacz treffen in der Nacht von Freitag auf Samstag (MEZ) auf die Australier Matthew Eden/John-Patrick Smith.
Lospech für Sinner bei den Australian Open
Gleichzeitig wurde die erste Runde für die Australian Open (diese beginnen in der Nacht auf Montag) ausgelost. Sinner bekommt es zum Auftakt mit einem echten Kaliber zu tun. Er trifft nämlich auf den Kanadier Denis Shapovalov. Auch Andreas Seppi hat ein schweres Match vor der Brust. Der Kalterer bekommt es mit Pablo Cuevas aus Uruguay zu tun (SportNews berichtete).

Autor: dl

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