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Alexander Zverev kämpfte nach dem Finale mit den Tränen. © APA/getty / AL BELLO

Zverev nach Finaldrama zwischen Tränen und Zuversicht

Ein sichtlich angeschlagener Alexander Zverev bekam bei der Preisverteilung nach dem Finaldrama der US Open nichts mehr raus. Beide Finalisten waren nach der über vierstündigen Partie am Ende, aber Zverev kämpfte viel mehr mit den Tränen.

Als sich Zverev bei seinen an Corona erkrankten Eltern bedanken wollte, versagte ihm die Stimme. Und auch als er ein paar Worte über seinen Freund und Bezwinger Dominiv Thiem sagte, brach er ab und fing an zu weinen. „Sorry“, murmelte der Deutsch-Russe in das Mikrofon und gab sich alle Mühe, weiterzureden. Viel bekam der Weltranglisten-Siebte jedoch nicht mehr raus.

Von Aufgeben keine Spur
Bei der Video-Pressekonferenz zwei Stunden nach dem Drama war Zverev wieder der Alte. „Ich war super nah dran, Grand-Slam-Champion zu sein. Ich war ein paar Spiele, vielleicht ein paar Punkte weg“, analysierte der 23-Jährige und antwortete auf die obligatorische Frage, ob er aus dieser schmerzvollen Niederlage denn auch Positives ziehen und für die Zukunft etwas mitnehmen könne: „Diese Frage kommt jetzt zwei, drei Tage zu früh.“ Zverev blickt trotz der bitteren Niederlage jedoch mit Zuversicht und jeder Menge Optimismus in die Zukunft. „Ich bin 23 Jahre alt, ich denke nicht, dass es meine letzte Chance war. Ich glaube, dass ich eines Tages einen Grand Slam gewinnen werde“, sagte der Weltranglisten-Siebte. Er klang dabei nicht trotzig oder gefrustet, er klang überzeugt.

Autor: dpa/fs

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