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Jubel bei Luna Rossa nach dem Sieg im zweiten Renn-Abschnitt. © APA/afp / GILLES MARTIN-RAGET

America's Cup: Luna Rossa zum Auftakt auf Augenhöhe

Titelverteidiger Neuseeland und Herausforderer Italien haben das 36. Match um den America's Cup auf Augenhöhe eröffnet.

Die Bilanz zwischen Kiwis und Europäern ist mit 1:1 ausgeglichen. Den ersten Siegpunkt sicherte sich nach souveränem Start und kontrolliertem Rennen das favorisierte Emirates Team New Zealand mit Steuermann Peter Burling und 31 Sekunden Vorsprung. Im zweiten Rennen konnten die Azzurri das Blatt mit dem besseren Start wenden. Zwar kamen die Neuseeländer in der Endphase stark auf, doch Luna Rossa erreichte die Ziellinie sieben Sekunden eher.


„Wir sind glücklich mit unserem Start“, hatte Burling nach Durchgang eins gesagt. Zum zweiten Rennen räumte der 30-jährige Neuseeländer ein: „Da sahen wir im Start ein bisschen rostig aus.“ Anders herum erging es den Co-Steuermännern Jimmy Spithill (Sydney) und Francesco Bruni (Palermo) auf Luna Rossa. „Wir hatten die Möglichkeit zu einem großartigen Start, haben den aber nicht sehr gut ausgeführt“, sagte Bruni. Nach dem Sieg in Rennen zwei freute sich der zweimalige Cup-Gewinner Spithill: „Es ist großartig, wettbewerbsfähig zu sein.“

Die Annahme vieler Experten, die Neuseeländer könnten die Serie mit schnellerem Boot dominieren, hat sich in Winden um zehn bis zwölf Knoten zunächst nicht bestätigt. Dafür die Erkenntnis, dass die Starts die Ergebnisse bestimmen. „Die Boote sind dichter zusammen als ich dachte“, sagte Luna Rossas Co-Designkoordinator Martin Fischer.

Das Finale wird am 12. März ab 4.15 Uhr europäischer Zeit mit den Rennen 3 und 4 fortgesetzt. Sieger ist das Team, das zuerst sieben Siege erreicht.

Autor: dpa/fop

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