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Musste sich mit Rang 7 begnügen: Jakob Weger. © Heinz Luther

Deutsche Slalomkanuten auf der Passer nicht zu schlagen

Tim Maxeiner gewinnt beim 65. internationalen Kanuslalom in Meran das 2. Rennen in der Königsdisziplin vor seinem Teamkollegen Noah Hegge - Jakob Weger 7.

Beim 2. Rennen des 65. internationalen Kanuslaloms auf der Passer in Meran konnten die Slalom-Kanuten aus Deutschland heute ihre Siegesserie fortsetzen. Mit Tim Maxeiner im Kajak-Einer der Männer, Anna Faber im Kajak-Einer der Frauen und Zoe Jakob im Canadier Einer der Frauen gewannen sie drei der vier Bootsklassen. Im Canadier-Einer der Männer feierte der Slowene Luca Bozic wie die Deutsche Anna Faber im Kajak-Einer der Frauen den 2. Tagessieg beim 65. Internationalen Kanuslalom auf der Passer. Die Lokalmatadoren, die Brüder Weger Jakob (23) und Matthias Weger (25) aus Schenna, mussten sich heute im Kajak-Einer der Männer mit den Rängen 7 und 10 begnügen.


112 Slalomkanuten aus 7 Ländern haben am 65. internationalen Kanuslalom in Meran unter dem Ausschluss der Zuschauer teilgenommen. Auf dem Steineren Steg und der oberen Winterpromenade konnte der Kanuslalom trotz der Sperre der unteren Gilfpromenade vom Start bis zum Ziel von bis zu 100 Zuschauern auf dem Steinernen Steg und der oberen Winterpromenade mitverfolgt werden.

Da wegen der Corona-Pandemie nur wenige Kanuslalom-Rennen ausgetragen werden, war der Kanuslalom in Meran vor allem in der Königsdisziplin, dem Kajak-Einer, so stark besetzt wie schon lange nicht mehr bei einem Kanuslalom auf der Passer in Meran.

Weger trotz guter Leistungen am Podium vorbei
Jakob Weger wollte bei seinem Heimrennen unbedingt auf das Podest kommen. Das ist dem 23-jährigen Schenner auch im 2. Rennen nicht ganz gelungen. Im Halbfinale konnte Jakob Weger wieder einmal seine große Klasse aufblitzen lassen und den Lauf mit 77,44 Sekunden vor seinem Teamkollegen bei der Marine-Sportgruppe, Zeno Ivaldi (79,09), und dem Schweizer Lukas Werro (80,49) klar für sich entscheiden.

„Ich hatte einen nahezu perfekten Lauf fast ohne Fehler“, erklärte Jakob Weger. Im Finallauf konnte Südtirols Aushängeschild im Kanuslalom diese Leistung aber nicht mehr wiederholen und musste sich nach Rang 5 am Samstag diesmal mit Platz 7 begnügen. Bei Tor Nummer 15 kassierte er für eine Berührung 2 Strafsekunden. „Ich hatte bereits beim Aufwärtstor Nummer 4 einen kleinen Fehler und habe dann den Lauf nicht mehr richtig herunter gebracht.

Im Unteren Teil schlichen sich noch 2 oder 3 größere Fehler ein. Trotz einer guten Laufzeit landete ich mit 2 Strafsekunden nur auf Platz 7“, bedauerte Jakob Weger „Mir fehlt einfach noch die Konstanz. Daran muss ich bis zur U23-WM in Tacen noch arbeiten“, nimmt sich Jakob Weger vor. Wie im gestrigen Rennen feierten die Deutschen in der Königsdisziplin, dem Kajak-Einer der Männer, einen Doppelsieg, diesmal mit Tim Maxeiner und Noah Hegge. Matthias Weger musste sich nach einem größeren Fehler bei Tor Nummer 15 mit Rang 10 begnügen.

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