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Der Spanier Aschwin Wildeboer Faber tritt zum zweiten Mal in Bozen an

Das Swimmeeting lockt die nächsten Hochkaräter

Drei Wochen heißt es noch warten, dann ist es wieder sowei: Am 7. Und 8. November kommt die Schwimm-Weltklasse zum 19. Mal an den Bozner Pfarrhof. Seit 1997 bringt das Südtirol Swimmeeting Spitzenathleten von Weltformat in die Albert-Pircher-Halle. Das wird in diesem Jahr nicht anders sein. „Wir arbeiten fast zwölf Monate lang daran, den Zuschauern ein Spitzenfeld präsentieren zu können. Auch in diesem Jahr dürfen wir uns auf Weltklasseathleten freuen“, sagt OK-Chef Christian Mattivi.

Zehn Tage nach Spitzenkönnern wie Marco Orsi, Ilaria Scarcella, Margherita Panzieri, Guillherme Guido oder Alexandra Wenk kann der Meetingchef mit weiteren großen Namen aufwarten. „Mit Erika Ferraioli, Silvia Di Pietro und Piero Codia kommen weitere italienische Ausnahmeschwimmer zu uns. Aber auch internationale Stars wie der Spanier Aschwin Wildeboer Faber oder Arianna Vanderpool-Wallace von den Bahamas haben ihr Kommen zugesagt. Ebenso wie der Brite Thomas Laxton“.

Erika Ferraioli gehört seit vielen Jahren zu den schnellsten Schwimmerinnen in Italien. Die Freistil-Spezialistin ist über 50 und 100 m (auf diesen Strecken hält sie auch die Italienrekorde auf der Kurzbahn in 24,09 und 52,70) auch ein fester Bestandteil der italienischen Staffeln. Bei der WM in Kasan stand sie mit drei italienischen Staffeln im Finale. Bei der letzten Kurzbahn-WM im Dezember 2014 in Doha hat sie mit Italien zwei Bronzemedaillen erobert (4 x 100 m Freistil Frauen und 4 x 50 m Lagen) und im vergangenen Jahr bei der Langbahn-EM in Berlin auch den Titel über 4 x 100 m Freistil mit der italienischen Mixed-Staffel geholt.

Im letzten Jahr in Doha stand auch Silvia Di Pietro in der WM-Bronze-Staffel. Auch sie gehört seit Jahren zur Spitze in Italien, hält die Landesrekorde über 50 m Freistil (24,84) und 50 m Delfin (25,78) auf der Langbahn und über 50 m Delfin (25,38) im 25-m-Becken. Di Pietro war schon 2012 in Debrecen Vize-Europameisterin mit Italiens Freistil-Staffel und hat auch bei der Kurzbahn-EM schon zwei Staffelmedaillen gewonnen.

Der größte internationale Erfolg von Delfin-Spezialist Piero Codia war der Gewinn des EM-Titels mit der Lagen-Staffel bei der Langbahn-Europameisterschaft vor drei Jahren in Debrecen. Codia, der am 22. Oktober 26 Jahre alt wird, hat mit Italien über 4 x 50 m Lagen aber auch Gold bei der Kurzbahn-EM 2013 in Herning geholt.


Auch Wildeboer kommt


Zum zweiten Mal nach 2012 wird der Spanier Aschwin Wildeboer Faber in Bozen zu sehen sein. Die großen Erfolge des Rückenschwimmers liegen einige Jahre zurück. Er war Vize-Weltmeister 2009 in Rom über 100 m Rücken und hat auch zwei Kurzbahn-EM-Titel (2008 über 200 m, 2011 über 50 m) in seiner Erfolgsliste stehen. Wildeboer hat in seiner Karriere zweimal einen Weltrekord über 100 m Rücken aufgestellt. Ende 2008 auf der Kurzbahn (49,20) und im Sommer 2009 bei den Mittelmeerspielen in Pescara in 52,38 auf der langen Bahn. Nach einer mehr als zweijährigen Wettkampfpause versucht er sich nun für die Olympischen Spiele in Rio zu qualifizieren.

Ebenfalls zum zweiten Mal nach 2013 wird Arianna Vanderpool-Wallace in Bozen zu sehen sein. Die Sprint-Spezialistin von den Bahamas hat in diesem Jahr die Panamaerikanischen Spiele über 50 m Freistil in 24,38 Sekunden gewonnen und im WM-Finale im Freistil-Sprint in 24,44 Rang sechs belegt. Zum ersten Mal in Bozen gemeldet ist hingegen Thomas Laxton. Der Walliser hat bei der WM im August über 100 m Delfin das Halbfinale nur um 0,08 Sekunden verpasst.


Autor: sportnews

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