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Eine der besten Schwimmerinnen aller Zeiten: Katie Ledecky. © APA/afp / FRANCOIS-XAVIER MARIT

Tag 1 der Schwimm-WM: Medaille für Azzurri

Der Auftakt der Medaillenentscheidungen bei der Schwimm-Weltmeisterschaft in Budapest zeigte gleich hochspannende Rennen – und eine Medaille für die Azzurri in der Staffel.

Die erste Medaillenentscheidung fiel im 400m-Freistil-Bewerb der Männer. Die erste Goldmedaille sicherte sich dabei der 22-jährige Australier Elijah Winnington (3.41,22 Min.). Er war schon vor der WM bei vielen Experten auf dem Schirm, so ist er der aktuelle australische Meister in eben dieser Disziplin. Knapp dahinter musste sich der deutsche Schwimmer Lukas Märtens (3.42,85 Min.) mit Silber begnügen. Dies dürfte Märtens nicht allzu schwernehmen, so ist es der bisher größter Erfolg in seiner noch jungen Karriere. Das Podest komplettierte der Brasilianer Guilherme Costa (3.43,31 Min.), knapp vor dem Österreicher Felix Auböck, dem nur 27 Hundertstel auf die Medaille fehlten.


Das 400m-Freistil-Rennen war wie erwartet die Show der Katie Ledecky. Die US-Amerikanerin ließ nie Zweifel an ihrer Goldmedaille aufkommen und setzte sich bereits nach 100 Metern klar ab. Die Einzige, die mithalten konnte, war die erst 15-jährige Kanadierin Summer McIntosh. Doch Ledecky (3.58,15 Min.) ließ sich diesen Triumph nicht nehmen und holte sich die Goldmedaille vor McIntosh (3.59,39 Min.). Knapper war der Kampf um Platz 3. Haarscharf vervollständigte Leah Smith (4.02,08 Min.) aus den USA das nordamerikanische Podest, Lani Pallister aus Australien fehlten nach 400 Metern nur 8 Hundertstel auf die Bronzemedaille.

Leon Marchand jubelt über seine Goldmedaille. © APA/afp / FERENC ISZA

Daiya Seto aus Japan als amtierender Weltmeister, Chase Kalisz als amtierender Olympiasieger und Carson Foster als Schnellster vom Vormittag. So hießen die Favoriten beim 400m-Lagen-Rennen. Doch Leon Marchand aus Frankreich stahl allen die Show. Mit einer Zeit von 4.04,28 Minuten war der 20-Jährige sogar lange unter dem Weltrekord von Micheal Phelps von Peking 2008. Im Mittelteil des Rennens wuchs der Franzose über sich hinaus und ließ den US-Amerikanern Carson Foster (4.06,56 Min.) und Chase Kalisz (4.07,47 Min.) nur mehr die Ränge zwei und drei übrig.
Die erste Medaille für die Azzurri
Die 4x100m-Staffel der Männer brachte die erste Medaille für Italien ein. Die Azzurri waren lange auf Silbermedaillenkurs, doch ein Schlusssprint des Australiers (3.10,80 Min.) verdrängte Italien (3.10,95 Min) noch auf den 3. Rang. Gold holte sich souverän die Favoriten aus den USA (3.09,34 Min.).

Bei der 4x100m-Staffel der Frauen dominierte das australische Team und holte sich souverän die Goldmedaille (3.30,95 Min.). Kanada und die USA mussten sich mit dem Kampf um Silber begnügen, bei dem sich die Kanadierinnen knapp durchsetzten konnten (3.32,15 Min.). Bronze ging so an die USA (3.32,58 Min.).

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