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Nach 24 Stunden ist er in Åre angekommen: Christof Innerhofer. © Christof Innerhofer / Instagram

Chaos bei WM-Anreise: Innerhofer & Co. erleben Odyssee

Die Anreise zum WM-Ort Åre wird für viele Ski-Stars zur Odyssee. Auf eine harte Geduldsprobe wurde vor allem Christof Innerhofer gestellt.

In München und Stockholm tobte sich am Sonntag Frau Holle ordentlich aus. Die Folge: Viel Schnee auf Start- und Landebahnen – und somit auch zahlreiche gestrichene Flüge. Das hat das Programm der Ski-Stars ordentlich durcheinander gewirbelt.

„Wohin fliegen wir? Malediven!“
Christof Innerhofer beispielsweise machte sich am Sonntag, zusammen mit den Ski-Kollegen Matteo Marsaglia, Josef Ferstl oder Adrien Theaux von München aus nach Stockholm auf. Allerdings startete der Flieger erst mit rund sieben Stunden Verspätung. „Wohin fliegen wir, Christof?“, fragte Ferstl in einem der vielen geposteten Instagram-Videos. „Malediven, oder?“, antwortete Innerhofer mit einem Schmunzeln.

Christof Innerhofer im Zug nach Åre (Foto: Instagram).

Am Montag um 1 Uhr morgens kamen die Speed-Spezialisten in Stockholm an. Nur: Die schwedische Metropole ist gut 700 Kilometer vom WM-Ort Åre entfernt. Einen Verbindungsflug gab es zu dieser Zeit nicht mehr. Trotzdem verloren die Ski-Asse nicht ihren Humor: Während sich Innerhofer auf einem Tisch am Flughafen ein Nickerchen gönnte, verfolgte Ferstl den Super-Bowl. Letztlich kletterten die Abfahrer um 4 Uhr morgens in einen Zug und starteten in Richtung Åre, wo sie am Montagmittag schließlich angekommen sind. „Nach 24 Stunden endlich angekommen“, postete Ferstl auf Instagram.

Im Privatjet geht’s einfacher
Zu dieser Zeit waren Beat Feuz und Dominik Paris schon in Åre: Sie erwischten einen früheren Flug um kamen am Montag um 0.30 Uhr in Östersund an. Von dort ging es in Autos noch rund 80 Kilometer durch die tiefwinterliche Landschaft nach Åre weiter.

In Åre steht die WM an. © EXPA Pictures / EXPA/ Johann Groder


Andere durften sich bei ihrem Skiverband bedanken, so Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer, Hannes Reichelt und Co. Nach der Absage der Abfahrt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen wegen zu viel Neuschnees ging es im Privatjet nach Åre. Auch Mikaela Shiffrin, Ilka Stuhec, Federica Brignone und Wendy Holdener reisten in einem eigens gecharterten Flugzeug nach Schweden.

Autor: det/apa

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