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Die Faust in den Himmel: Dominik Paris ist Super-G-Weltmeister. © APA/afp / JONATHAN NACKSTRAND

Weltmeister Paris: Mit Staudacher-Tipps zur Goldmedaille

Ein Ultner ist Ski-Weltmeister! Dominik Paris fuhr am Mittwoch im Super G von Åre allen davon und holte sich die erste WM-Goldene seiner Karriere. Eine Geschichte, die besondere Parallelen hat.

Es war der 6. Februar 2007, als sich Patrick Staudacher in Åre sensationell zum Super-G-Weltmeister kürte. Damals verweilte Dominik Paris im Sarntal, wo er an jenen Tagen einen 72. und 75. Platz im Europacup eingeheimst hat. 12 Jahre später ist der Ultner längst in der Elite des Skisports angekommen – und hat mit seinem Weltmeistertitel im Super G den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Am selben Tag und am selben Ort, wo es schon sein jetziger Trainer „Staudi“ 2007 gerichtet hat.

6. Februar 2007: Patrick Staudacher holt Super-G-Gold in Åre. Auf den Tag genau 12 Jahre später gelang Dominik Paris das gleiche Kunststück. © APA / Barbara Gindl

Der richtige Tipp
„Staudi war heute an der Strecke, und er hat mir die Schlüsselstellen verraten. Das ist sicher ein Vorteil gegenüber den anderen, wenn man jemanden hat, der weiß, wo er vor zwölf Jahren das Rennen gewonnen hat“, verriet Paris auf der Pressekonferenz. „Nach zwölf Jahren hat sich vielleicht auch ein bisschen etwas verändert. Aber es gibt einem auf jeden Fall viel Vertrauen.“ Vertrauen hatte auch Staudacher in seinen Schützling: Gegenüber SportNews gab der Weltmeister von 2007 im Vorfeld einen Siegertipp ab: „Dominik Paris – und das ist kein riskanter Tipp.“
„Mir fehlen ehrlich gesagt ein bisschen die Worte“
Dominik Paris

Über das Rennen sagte „Domme“ folgendes: „Die Sicht war sehr schlecht, ich habe es aber trotzdem geschafft. Vielleicht habe ich einfach das richtige Feeling gefunden, um die beste Zeit aufzustellen.“ Paris, der schon mit Startnummer drei ins Rennen gegangen war, musste im Ziel um seinen Sieg aber ordentlich zittern. „Als ab Startnummer 20 die Sonne herausgekommen ist, habe ich gedacht: Jetzt fährt mir sicher noch einer rein. Als das nicht der Fall war, habe ich es langsam realisiert. Mir fehlen ehrlich gesagt ein bisschen die Worte“, erklärte er im ORF-Interview.

Den Bericht zum Rennen gibt es hier.

Autor: det

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