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Mikaela Shiffrin während eines Pressgesprächs in Åre. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Shiffrin: „Fühlt sich an wie ein zweiter Start in die WM“

Neun Tage nach WM-Gold im Super-G geht Mikaela Shiffrin am Donnerstag beim Riesentorlauf der Damen (14.15/17.45 Uhr) auf ihren zweiten Titel bei der Ski-WM in Åre los.

„Es fühlt sich fast wie ein zweiter Start in die WM an“, sagte Shiffrin. Die US-Überfliegerin nimmt mit aufgeladenen Akkus das nächste Gold ins Visier. „Ich bin wirklich aufgeregt, freue mich auf diese nächsten beiden Rennen, vor allem nach einen paar guten Trainingstagen“, erzählte die 23-Jährige, die am Samstag ebenfalls im Slalom am Start sein wird. „Körperlich geht es mir ziemlich gut.“ Zum Training ging es über die Grenze nach Trysil in Norwegen, weil die Pisten dort mehr ihrem Geschmack entsprachen.

Das Ski-Idol aus Colorado hatte sich in der vergangenen Woche entschieden, auf die Kombination zu verzichten, am Team-Wettkampf nahmen die USA gar nicht erst teil. „Es fühlt sich definitiv wie die richtige Entscheidung für mich an“, betonte Shiffrin, die nachher wegen ihres Verzichts auch Kritik einstecken musste.

„Ich bin ein klein wenig ausgeruhter vor diesen Rennen, aber vor allem habe ich wirklich gutes Training gehabt. Das ist wichtig für mich, dass ich bei Riesentorlauf und Slalom im Starthaus stehe und das Gefühl habe, dass mein Skifahren gut ist“, erläuterte Shiffrin, die im Riesentorlauf noch nie Weltmeisterin war.

Gold-Konkurrentinnen sind vor allem die Slowakin Petra Vlhova, Titelverteidigerin Tessa Worley aus Frankreich, die Italienerin Federica Brignone und die Norwegerin Ragnhild Mowinckel. Vlhova, Brignone und Mowinckel machten die Kombination im Gegensatz zu Shiffrin mit, Vlhova holte Silber und Mowinckel Bronze.

Worley mit Chance auf dritten WM-Titel in Serie
Gewinnt Worley nach 2013 und 2017 ein drittes Mal Gold, ist sie die erfolgreichste WM-Athletin im Riesentorlauf. Bei den Männern hat schon der US-Amerikaner Ted Ligety drei RTL-Titel (2011, 2013, 2015).

Das Wetter hat sich im Vergleich zur ersten WM-Woche radikal verändert. Immer wieder regnet es, am Donnerstag werden Temperaturen von bis zu 5 Grad erwartet, dazu starker Wind. „Ganz egal, wie es ist, es heißt, sich gut darauf einzustellen“, stellte Liensberger klar. „Wir sind es eh schon gewohnt von den letzten Rennen, dass es oft Plusgrade gehabt hat. Ich bin schon gespannt, wie es wirklich am Renntag wird.“

Autor: apa/dl

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