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Jubelt über die WM-Silbermedaille im Super-G: Sofia Goggia. © Pentaphoto

Silberne Goggia überglücklich: „Ich bin froh, da zu sein“

Nach dem Gewinn der WM-Silbermedaille im Super-G von Åre präsentierte sich Sofia Goggia überglücklich. Lindsey Vonn bestätigte, dass der Sturz zum WM-Auftakt nicht ihr letzter Auftritt auf der großen Ski-Bühne war.

„Diese Medaille bedeutet mir sehr viel. Dabei bin ich froh, dass ich überhaupt hier sein kann“, gab Silbermedaillen-Gewinnerin Goggia nach dem Rennen im ORF zu Protokoll. Dabei spielte die 26-Jährige aus Bergamo auf ihre schwere Knöchelverletzung an, die sie im Vorfeld der Saison erlitten hatte. „Ich habe zwei Monate hart auf diese WM-Rennen hingearbeitet und viele Leute um mich gehabt, die mir dabei geholfen haben. Den letzten Schritt musst du aber alleine machen und genau das habe ich heute gemacht.“

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Vonn: „Ich werde starten“

Für eine Schrecksekunde sorgte Lindsey Vonn, die ein Richtungstor mitnahm und in den Zaun krachte. „Kurz vor meinem Start sind Wolken aufgezogen. Ich hatte deshalb die falsche Brille und konnte die Bodenwellen nicht sehen“, versuchte die US-Amerikanerin ihr Malheur zu erklären.

Will in der Abfahrt starten: Lindsey Vonn. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Dass der Sturz im WM-Super-G ihr letzter Auftritt auf der Skibühne gewesen ist, verneinte sie sofort: „Der Abfahrtsstart in Gefahr? Nein, ich werde starten!“
„Ich habe überall blaue Flecken.“
Lindsey Vonn nach ihrem Sturz im WM-Super-G

Dass das Karriereende nach der WM die richtige Entscheidung ist, davon ist Vonn aber überzeugt: „Mein Kopf weiß noch immer genau, was zu tun ist um Skirennen zu gewinnen. Aber der Körper macht nicht mehr mit. Deshalb ist es ein zu großes Risiko. Ich bin schon so oft in den Fangnetzen gelegen, darauf habe ich keine Lust mehr.“

Shiffrin und Suter im Einklang

Gefreut haben sich auch Mikaela Shiffrin und Corinne Suter. Die Schweizerin meinte mit Freudentränen im Gesicht, dass sie sich in der Vergangenheit zu oft selbst im Weg gestanden sei: „Ich wollte immer so viel, jetzt hat es mit der Medaille geklappt. Heute war alles so hektisch am Start und da bin ich einfach drauflosgefahren, ohne viel nachzudenken. Das ist für mich wohl das Beste.“

Das Podest zum WM-Auftakt: Sofia Goggia, Mikaela Shiffrin und Corinne Suter. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Shiffrin war nach der Goldmedaille sogar zum Scherzen aufgelegt: „Durch das Flugchaos ist mein halbes Gepäck noch immer nicht in Åre. Zum Glück war der Rennanzug da, so konnte ich zumindest an den Start gehen. Den WM-Titel habe ich mir natürlich nicht erwartet, aber ich war aggressiv und es ist sich knapp ausgegangen.“

Autor: cst

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