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Laura Dahlmeier plant ihre weitere Karriere kurzfristig © SID / JONATHAN NACKSTRAND

Dahlmeier dachte nach Olympia an Rücktritt

Die deutsche Biathletin Laura Dahlmeier hält sich ein Ende ihrer erfolgreichen Karriere nach wie vor offen.

„In mir brennt immer noch das Feuer. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, das wirft man nicht so einfach weg. Wie lange das anhält, kann ich nicht sagen. Ich plane nicht langfristig, sondern von Jahr zu Jahr“, sagte die 25-Jährige bei der WM in Östersund der Sport Bild.

Die Doppel-Olympiasiegerin und siebenmalige Weltmeisterin hatte nach Olympia 2018 lange über einen Rücktritt nachgedacht. Da sei „die Luft raus gewesen, es war eine gewisse Leere in mir. Ich hatte ja alle Ziele erreicht.“ Sie habe aber gemerkt, ergänzte Dahlmeier, „dass der Sport immer noch meine große Leidenschaft ist“.

Bei den Titelkämpfen in Östersund gewann Dahlmeier (Partenkirchen) trotz erneuter gesundheitlicher Probleme bisher Bronze in Sprint und Verfolgung. Im Einzel verpasste sie als Vierte ihre 14. WM-Medaille in Serie nur um sieben Sekunden.

Kreislaufprobleme nach Rennen für Dahlmeier kein Problem
Dass sie nach Rennen manchmal einen Schwächeanfall erleidet, ist für Dahlmeier offenbar kein Problem. „Das sieht schlimmer aus, als es ist. Ich kann vielleicht noch etwas mehr über meine Schmerzgrenze hinausgehen als andere. Der Kreislauf klappt zusammen. Dann lege ich mich hin, packe die Beine hoch, und nach 15, 20 Minuten ist wieder alles gut“, sagte sie. Das sei „nichts Dramatisches. Wenn man in den tiefroten Bereich geht, kann das passieren.“

Autor: sid

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