e Biathlon

Tommaso Giacomel (links) übergibt an Lukas Hofer (rechts): Beide Biathleten zeigten eine starke Leistung. © APA/afp / FREDRIK SANDBERG

Die Azzurri schnuppern an einem Spitzenplatz

Am Samstagnachmittag ging in Östersund die erste Herren-Staffel der Saison über die Bühne. Während sich Norwegen den Sieg schnappte, zeigte Italien gute Ansätze.

Die Azzurri mit dem Quartett Thomas Bormolini, Tommaso Giacomel sowie den beiden Südtirolern Lukas Hofer und Dominik Windisch schlossen den Wettkampf an 8. Position ab. Lange Zeit lagen die heimischen Biathleten sogar auf Top-5-Kurs. Verantwortlich dafür waren hauptsächlich der blutjunge Giacomel und Luki Hofer.


Giacomel übernahm von Bormolini an Position 10 und zeigte prompt auf, dass er zu den großen Talenten in Italiens Team zählt. Nur einen einzigen Nachlader benötigte er bei seinen beiden Schießeinlagen und schickte Hofer an Position 4 ins Rennen. Dieser schlug sich mit 2 Nachladern ebenfalls sehr wacker und lag bei seinem Wechsel auf dem 5. Platz. Als Schlussläufer ging Dominik Windisch ins Rennen, der mit der Taktik „Alles oder nichts“ ans Werk ging. Schlussendlich schoss er aber zu oft daneben, weshalb er alle Nachlader aufbrauchte und sogar 2 Mal in die Strafrunde musste. Trotz allem können die Azzurri auf diesen 8. Platz aufbauen.

Diskussionsloser Norwegen-Sieg
Der Sieg ging wenig überraschend an Norwegen. Das Quartett, bestehend aus Sivert Guttorm Bakken, Johannes Thingnes und Tarjei Bø sowie Vetle Sjåstad Christiansen gab von Beginn an den Ton an und brachte den Triumph sicher ins Ziel. Frankreich folgt mit 11 Sekunden Rückstand dahinter, während Russland – das lange Zeit um den Sieg mitkämpfte – mit 45 Sekunden Rückstand auf Rang 3 landete.

Bereits am Nachmittag waren die Damen in der Verfolgung im Einsatz, wo ebenfalls eine Norwegerin triumphierte (SportNews berichtete). Am Sonntag stehen in Östersund noch 2 Wettkämpfe an: Ab 12.35 Uhr bestreiten die Damen die Staffel, ab 15.15 Uhr sind die Herren in der Verfolgung im Einsatz.
Endstand
Pos.LandNamenZeitStrafrunden + Nachlader
1.NorwegenBakken, Bø, Bø, Christiansen1:14.09,3 h0+4
2.FrankreichClaude, Jacquelin, Desthieux, Fillon Maillet+11,2 sec0+8
3.RusslandKhalili, Serokhovstov, Loginov, Latypov+45,91+9
4.DeutschlandLesser, Rees, Doll, Nawrath+1.07,8 min0+6
5.UkrainePryma, Pidruchnyi, Tsymbal, Dudchenko+1.28,51+6
8.ItalienBormolini, Giacomel, Hofer, Windisch+2.31,02+13

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