e Biathlon

Federica Sanfilippo wird in Oberhof Ziel nehmen (Fotoquelle: Facebook)

Die Skijäger legen wieder das Gewehr an

Zweieinhalb Wochen hatten die Biathleten Zeit zum Durschnaufen, Kraft zu tanken für die Januar-Highlights in Oberhof, Ruhpolding und Antholz. Los geht es ab Donnerstag im Wintersportzentrum in Thüringen.

Für die Biathleten geht es jetzt Schlag auf Schlag: Drei absolute Weltcupklassiker warten in den nächsten Wochen, dann geht es direkt zu den Olympischen Spielen nach Südkorea. Auch für die heimischen Athleten ist die Zeit gekommen, die Zügel nochmal anzuziehen und die "heißeste" Zeit des Jahres mit vollem Elan in Angriff zu nehmen.


Wierer steht wieder voll im Saft


Nach abwechselndem Einzel- und Teamtraining wollen Dorothea Wierer und Co. den verhaltenen Saisonstart hinter sich lassen und bereits in Oberhof Jagd auf Podestplatzierungen machen. Einzig Wierer gelang es bislang im laufenden Olympia-Winter, als Dritte im Hochfilzen-Sprint, ein einem Einzelbewerb aufs Podium zu klettern. Sie wurde kurz vor Weihnachten neuerlich von einer Grippe ausgebremst, steht nun allerdings rechtzeitig zum nächsten Weltcupsprint in Oberhof wieder voll im Saft. Diesen wird sie gemeinsam mit der Ridnauntalerin Federica Sanfilippo in Angriff nehmen, die in dieser Saison weiter auf eine Spitzenplatzierung wartet. Weiters zählen Lisa Vittozzi und Nicole Gontier zum italienischen Damen-Aufgebot. Letztere feiert ihren Saisoneinstand im Weltcup und nimmt am Sonntag in der abschließenden Staffel den Platz von Alexia Runggaldier ein, die auch die Oberhof-Etappe auslässt und ihr Individualtraining zuhause fortsetzt.


Windisch auf der Suche nach Konstanz

Bei den Männern hingegen wurden die beiden Südtiroler Dominik Windisch und Lukas Hofer, sowie Thomas Bormolini, Giuseppe Montello und Thierry Chenal für die Rennen ist Ostdeutschland nominiert. Insbesondere für Windisch geht es in erster Linie darum, seine sehr guten Auftritte vor Weihnachten in Frankreich zu bestätigen und zur Ergebniskonstanz zu finden.

Die Männer legen am Freitag mit dem Sprint los. Tags darauf stehen die beiden Verfolgungsrennen am Programm, ehe am Sonntag im Mannschaftsbewerb um Weltcuppunkte gerungen wird.


Dominik Windisch, Lukas Hofer und Dorothea Wierer am Wochenende beim Training in Antholz:

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SN/Alexander Foppa


Autor: sportnews

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