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Dominik Windisch zeigte einen hervorragenden Wettkampf. © APA/afp / JEWEL SAMAD

Dominik Windisch glänzt zum Abschluss

Die Biathlon-Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen in Peking wurden am Freitagvormittag (MEZ) mit dem Herren-Massenstart abgeschlossen. Dabei hat Dominik Windisch noch ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt.

Von:
David Lechthaler

Der Pusterer zeigte wieder einmal, dass er ein hervorragender Wind-Schütze ist. Bei äußerst schwierigen Bedingungen beim letzten Stehendschießen blieb Windisch als einer von ganz wenigen Athleten fehlerfrei und pirschte sich dadurch am Ende noch auf Rang 5 vor. Es ist dies das mit Abstand beste Saisonergebnis von Windisch. Bisher war dies ein 13. Platz beim Sprint von Ruhpolding gewesen.


Auf eine Medaille fehlte Windisch am Ende knapp eine halbe Minute. Mit insgesamt 3 Fehlern zählte er aber am Freitag im Biathlonzentrum Guyangshu zu den besten Schützen. Auf der Schlussrunde verteidigte Windisch seinen 5. Platz noch, indem er den Norweger Sturla Holm Lægreid kurz vor der Zielgerade abhängte. Ein hervorragendes Ergebnis für den 32-Jährigen, der bei Großereignissen stets zu seiner Top-Form aufläuft – auch, wenn es bei diesen Spielen keine Medaille gab.

Fillon Maillet verpasst Rekord
Gold schnappte sich zum Abschluss Johannes Thingnes Bø. Der Norweger holte seine insgesamt 5. Medaille in Peking und die 4. aus Gold. Bø gewann klar vor dem Schweden Martin Ponsiluoma und seinem Landsmann Vetle Sjåstad Christiansen.

Johannes Thingnes Bø holte seine 4. Goldmedaille. © APA/afp / JEWEL SAMAD


Der Franzose Quentin Fillon Maillet verpasste als 4. seine 6. Olympia-Medaille in China um 13 Sekunden. Mit einer weiteren Medaille hätte er nämlich Olympia-Geschichte geschrieben. 6 Medaillen bei Winterspielen hat bisher noch niemand gewonnen. Doch Fillon Maillet schoss beim letzten Stehendschießen 3 Mal daneben und verpasste dadurch den Eintrag in die Geschichtsbücher.

Lukas Hofer kam am Freitag dagegen nicht auf Touren. Er lief mit insgesamt 6 Fehlern im Ziel ein und musste sich mit Platz 27 zufriedengeben. Ebenfalls nicht nach Wunsch lief es im Massenstart der Damen für Dorothea Wierer. Die Bronzemedaillen-Gewinnerin vom Sprint reihte sich im hinteren Feld des Klassements ein (SportNews berichtete).


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