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Tiril Eckhoff beneidet Stina Nilsson nicht. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Eckhoff über Nilsson: „Beneide sie nicht“

Das für August vorgesehene Biathlon-Debüt von Stina Nilsson erhält schon jetzt großes Interesse. Tiril Eckhoff hat sich dazu geäußert und verraten, warum sie die Schwedin nicht beneidet.

Vor exakt drei Monaten ließ Stina Nilsson die Bombe platzen und verkündete, Sportart zu wechseln. Seitdem steht die bald 27-Jährige in ihrer Heimat und darüber hinaus fast täglich im Rampenlicht. Verständlich, denn bisher hat keine Langlauf-Olympiasiegerin diesen mutigen Schritt gewagt. Doch Nilsson sucht die Herausforderung – und kann mit dem Rummel um ihre Person offensichtlich gut umgehen: „Ich lebe in der Gegenwart und nehme die Situationen, wie sie kommen“, betont sie angesprochen auf den Erfolgsdruck.


Ihr Debüt wird heiß erwartet: Stina Nilsson © Instagram / Per Danielsson


Tiril Eckhoff wurde vor der Weltmeisterschaft 2015 in Oslo ebenfalls mit einer großen Erwartungshaltung konfrontiert, worunter sie zu leiden hatte. „Es kommt zu einem großen Druck je nachdem, ob man gut oder schlecht abschneidet“, sagt die 30-Jährige gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK: „Vielleicht spielt es bei ihr (Nilsson, Anm. d. Red.) keine Rolle, aber ich beneide sie nicht.“
Eckhoff traut Nilsson viel zu
Jedenfalls sei sie froh, dass Nilsson die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht. „Dann kann ich meinen gewohnten Job machen. Manchmal ist es auch gut, anonym zu sein und nicht immer in der Öffentlichkeit zu stehen“, meint Eckhoff.

Das Biathlon-Debüt der Schwedin ist für den 28. August geplant, wenn die schwedischen Sommermeisterschaften stattfinden. Eckhoff weiß allerdings schon jetzt, dass Nilsson im Winter ihr die Stirn bieten wird: „Es besteht eine sehr große Chance, dass sie eine meiner ärgsten Konkurrentinnen wird. Ich wette, sie hat ein gutes Schießtalent.“

Autor: leo

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