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Wolfgang Pichler zählt zu den erfolgreichsten Trainern der Biathlongeschichte. © SID

Herzinfarkt beim Radfahren: Biathlon-Ikone wiederbelebt

Die deutsche Trainerlegende Wolfgang Pichler ist offenbar nur knapp dem Tod entkommen: Er erlitt beim Rennradfahren einen Herzinfarkt und musste schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Pichler war gerade mit seinem Rennrad und einer größeren Sportler-Gruppe in Waging am See, nahe Traunstein, unterwegs, als er einen Herzinfarkt erlitt und schwer zu Sturz kam.

„Man kann vorsichtig optimistisch sein“
Wie die Bild-Zeitung berichtet, musste der 65-Jährige vor Ort reanimiert werden und kam dann zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus von Traunstein. Dort versetzten ihn die Ärzte ins künstliche Koma. „Man kann vorsichtig optimistisch sein“, sagte sein Bruder Claus Pichler am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Pichler arbeitete insgesamt 19 Jahre für die Schweden, von 2011 bis 2014 war er Trainer der russischen Biathlon-Damen. Der Ruhpoldinger gehört zu den erfolgreichsten Trainern überhaupt - unter anderem führte er die Schwedin Magdalena Forsberg zu sechs Siegen im Gesamtweltcup. Insgesamt gewannen seine Teams bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen 37 Medaillen. Im Frühjahr 2019 hat er seine Trainerkarriere beendet, seitdem arbeitet er als Talenteförderer im schwedischen Verband.

Kurz vor Ende seiner Trainerlaufbahn sorgte ein Überfall auf Pichler für Schlagzeilen, bei dem er, nach eigenen Angaben, drei Mal angeschossen wurde.

Autor: fop

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