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Lukas Hofer blickt optimistisch in die zweite Olympia-Woche © APA/afp / FRANCK FIFE

Hofer und Windisch unisono: „In den Staffelrennen ist noch einiges drin“

Der Massenstart ist abgehakt, die nächsten Medaillenentscheidungen sind schon im Visier: Unmittelbar nach dem letzten Einzelbewerb richteten Lukas Hofer und Dominik Windisch ihren Blick bereits auf die Mixed-Staffel am Dienstag.

„Am Schießstand ist es für mich nicht optimal gelaufen, aber mit meiner Leistung auf der letzten Runde kann ich sehr zufrieden sein. Ich habe in der Loipe sehr gut gearbeitet, das gibt mir viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen“, wird Lukas Hofer auf der Website des italienischen Wintersportverbandes zitiert.

Im Hinblick auf die Staffelbewerbe der kommenden Woche ist der Montaler zuversichtlich: „Wir müssen als Mannschaft kämpfen und dürfen beim Schießen keine Schwächen zeigen. Ich bin mir sicher, dass wir in den Teambewerben ein gehöriges Wörtchen im Kampf um die Medaillen mitreden können.“

Besonders freut sich Hofer auf die Mixed-Staffel, die am Dienstag ausgetragen wird. „Staffelrennen sind immer schön, aber gemeinsam mit den Damen am Start zu stehen, ist noch einen Tick besonderer: Das bedeutet nämlich, dass das gesamte italienische Team eine Einheit bildet“, so der 28-Jährige.

Windisch: „Kämpfe für meine Kolleginnen“

Ähnlich wie Hofer sieht auch Dominik Windisch die Chancen der italienischen Mixed-Staffel nicht schlecht: „Wir haben eine gute Mannschaft, die viel Potenzial hat. Im Rennen werde ich vor allem für meine Kolleginnen kämpfen: Sie haben in den Einzelbewerben Großartiges geleistet und sich eine Medaille mehr als verdient. Allerdings muss man auch sagen, dass das Niveau der Mixed-Staffel in den letzten Jahren gestiegen ist – mittlerweile hat fast jede Nation die Qualität, um einen Podestplatz einzufahren.“

Mit seinem Auftritt im heutigen Massenstart war Windisch nicht unbedingt zufrieden: „Ich bin zwar gut ins Rennen gekommen, aber mit den vielen Fehlern am Schießstand habe ich mir das Leben selbst schwer gemacht.“

Autor: sn

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