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Johannes Thingnes Bø nach seinem Sprint-Sieg am Freitag. © ANSA / LUCIANO SOLERO

Johannes Bø und seine „seltsame“ Beziehung zu Antholz

Johannes Thingnes Bø hat am Freitag seinen insgesamt achten Antholz-Sieg gefeiert. Seine Beziehung zur Südtiroler Biathlon-Hochburg war jedoch nicht immer so harmonisch wie jetzt. Das erklärte der Ausnahme-Athlet im Gespräch mit SportNews.

Aus der Südtirol Arena in Antholz

Von:
David Lechthaler

Die Müdigkeit war Bø am späten Freitagnachmittag anzumerken. Nach seinem Kraftakt in der Loipe musste sich der Norweger den zahlreichen Journalisten-Fragen stellen. Aber Bø ist ein Profi durch und durch und nahm sich im Antholzer Pressezentrum zum Abschluss auch noch für SportNews Zeit. Dabei ging er darauf ein, dass seine Beziehung zu Antholz einen holprigen Start erlebte.


„Es ist irgendwie seltsam. Ich habe in Antholz bei einem Staffelrennen mein Weltcup-Debüt (Jänner 2013; Anm. d. Red.) gegeben. So müde wie nach diesem Rennen war ich zuvor und auch später nie mehr in meiner Karriere. Diese Höhe war ich einfach nicht gewohnt“, sagte Bø. Der Schießstand liegt in Antholz auf 1.600 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. So „hoch“ ist quasi kein anderer Ort im Biathlon-Zirkus.

„Mittlerweile liebe ich einfach alles hier.“ Johannes Thingnes Bø

„Mittlerweile habe ich mich an die Höhe gewohnt und kann damit gut umgehen“, erklärte Bø, der nach den Olympischen Spielen in Antholz 2026 seine Karriere möchte. „An Antholz liebe ich einfach alles. Die Leute, das Wetter, das Hotel und die Sonne. Immer wenn ich hierherkomme, bekomme ich positive Vibes (Gefühle; Anm. d. Red.)“, so Bø, der bei der WM 2020 gar sechs Medaillen (drei Mal Gold und drei Mal Silber) abgeräumt hatte.

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