e Biathlon

Runggaldier zeigte eine starke Leistung und gab anschließend Autogramme (Foto Manzoni)

Runggaldier und Oberhofer alleine reichen nicht

Die Biathlon-EM in Ridnaun ging am Sonntag mit den beiden Staffelbewerben zu Ende. Die „Azzurri“ konnten in beiden Rennen nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen – auch, wenn Alexia Runggaldier und Karin Oberhofer in der Mixed-Staffel eine starke Leistung an den Tag legten.

Norwegen hatte in einem spannenden Single-Mixed-Wettkampf den längsten Atem und sicherte sich vor Frankreich und Russland die Goldmedaille. Das Duo Thekla Brun-Lie und Vetle Sjaastad Christiansen lag das gesamte Rennen über auf Podestkurs, übernahm aber erst nach dem vorletzten Schießen erstmals die Führung und gewann den Wettkampf. Hinter Norwegen erkämpfte Emilien Jacquelin im Zielsprint für Frankreich den zweiten Platz. Der US-Amerikaner Lowell Bailey durfte sich seinerseits gemeinsam mit Susan Dunklee über EM-Bronze freuen. Das aus dem Weltcup bestens bekannte Duo durfte deshalb in Ridnaun starten, weil die Biathlon-EM als offene Europameisterschaft ausgetragen wird und daher auch nicht-europäische Athleten in die Wertung aufgenommen werden.

Die italienische Single-Mixed-Staffel musste dagegen mit einer Platzierung jenseits der ersten Zehn Vorlieb nehmen. Die beiden Piemontesen Ginevra Rocchia und Rudy Zini verloren mit Fortdauer des Rennens kontinuierlich Zeit auf die Spitzenplätze und kamen mit einer Strafrunde sowie elf Nachladern nur auf den 14. Platz.


Ukraine triumphiert in der Mixed-Staffel

In der Mixed-Staffel schnappte sich das ukrainische Team den Sieg. Das osteuropäische Quartett setzte sich auf der dritten Runde an die Spitze und verteidigte diese Position schließlich bis am Ende des Rennens. Die Silbermedaille ging an die Staffel aus Russland. Das Quartett um Superstar Evgeniy Garanichev kämpfte bis zum letzten Schießen um die Goldmedaille, doch nach drei Nachladern von Schlussläufer Alexander Loginov blieb den Russen „nur“ der zweite Platz. Das Podest komplettierte das norwegische Team.


„Azzurri“ brechen nach starkem Start ein

Das italienische Team erlebte unterdessen einen Staffelwettkampf mit zwei Gesichtern. Die beiden Südtirolerinnen Alexia Runggaldier und Karin Oberhofer brachten die „Azzurri“ mit 20 Treffern bestens in Position, doch Saverio Zini und Pietro Dutto konnten mit dem Tempo der Besten nicht mithalten und wurden mit Verlauf des Rennens weit zurückgereicht. Am Ende mussten sich die „Azzurri“ – beim zweiten Wechsel noch auf Platz drei – mit dem elften Platz zufriedengeben.



Ergebnisse Single-Mixed-Staffel

1. Norwegen 35.39,6 Minuten / 0+6 Nachlader
Thekla Brun-Lie & Vetle Sjaastad Christiansen
2. Frankreich +8,6 / 0+11
Julia Simon & Emilien Jacquelin
3. USA +9,1 / 0+10
Susan Dunklee & Lowell Bailey
4. Estland +24,1 / 0+8
Regina Oja & Rene Zahkna
5. Russland +27,5 / 0+9
Kristina Reztsova & Alexey Volkov

14. Italien +2.36,4 / 1+11
Ginevra Rocchia & Rudy Zini


Ergebnisse Mixed-Staffel

1. Ukraine 1:11.40 Stunden / 0+6 Nachlader
Yuliia Zhuravok, Iryna Varvynets, Artem Pryma, Dmytro Pidruchnyi
2. Russland +11,7 / 0+9
Victoria Slivko, Anastasia Zagoruiko, Evgeniy Garanichev, Alexander Loginov
3. Norwegen +33,2 / 0+4
Emilie Aagheim Kalkenber, Kaia Woeien Nicolaisen, Haavard Gutuboe Bogetveit, Fredrik Gjesbakk
4. Frankreich +39,6 / 0+11
Enora Latuilliere, Chloé Chevalier, Fabien Claude, Simon Fourcade
5. Tschechien +1.19,2 / 0+9
Veronika Zvaricova, Daniela Kadeva, Matej Krupcik, Tomas Krupcik

11. Italien +2.46,0 / 1+8
Alexia Runggaldier, Karin Oberhofer, Saverio Zini, Pietro Dutto




Autor: sportnews

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