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Jubel bei den „Azzurri“ (v.l.): Dorothea Wierer, Dominik Windisch, Lukas Hofer, Lisa Vittozzi und das slowenische Weltcup-Maskottchen. © APA/afp / JURE MAKOVEC

„So ein Auftakt tut immer gut“ – Die Stimmen der „Azzurri“

Überglücklich zeigten sich die „Azzurri“ nach dem Auftakt im Biathlon-Weltcup: Bei der Mixed-Staffel schafften es Doro Wierer und Co. auf das Podest.

Im slowenischen Pokljuka erfolgte am Sonntag der Auftakt zum Biathlon-Weltcup. Während es in der Single-Mixed-Staffel für die „Azzurre“mit der Ridnaunerin Federica Sanfilippo und Thomas Bormolini nichts zu holen gab (siehe eigener Bericht), trumpften die klassische Mixed-Staffel am Nachmittag kräftig auf.

Die azurblaue Staffel, die bereits bei Olympia in Südkorea Rang 3 geholt hatte, schaffte es auch beim Weltcup-Auftakt auf das Podest. Dominik Windisch, Lukas Hofer Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi jubelten über Rang 3. (hier geht es zum ausführlich Rennbericht)

Lukas Hofer, der als Schlussläufer das Podest klar machte, betonte: „Mit einem Podestplatz zu starten tut immer gut, nun gilt es an dieser starken Leistung auch in den Einzelrennen anzuknüpfen“. Hofer übernahm als 5. und konnte die Lücke zu den Russen und Finnen vor ihm schließen. „Am Schießstand habe ich mir vorgenommen schnell und sicher zu sein, wie im Training. Das ist mir gelungen. Auch die zweite Runde lief gut, beim Schießen musste ich zwar nachladen, aber ich habe nicht allzu viel Zeit verloren“, so Hofer.

„Am Schießstand lief es zwar gut, aber in der Loipe habe ich gelitten“

Ein schwieriges Rennen war es für Dorothea Wierer. Sie hatte tags zuvor noch Magenprobleme. „Am Schießstand lief es zwar gut, aber in der Loipe habe ich gelitten“, so die 28-Jährige. Für die Staffel sei es ein toller Erfolg. „Wir sind sehr glücklich, in dieser Staffel-Disziplin auf höchstem Niveau dabei sein zu können“, freute sich Wierer.

Windisch nicht in Top-Form


Weniger gut lief es für Dominik Windisch. Bereits beim Liegendschießen schoss er dreimal daneben, auch beim Stehendschießen musste er 2 mal nachladen. „Es tut mir leid für die Mannschaft, aber schlussendlich hat der Rest des Teams eine derart starke Leistung gezeigt, sodass es trotzdem für einen Podestplatz gereicht hat. Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass wir eine Strafrunde hinnehmen mussten. Meine Form ist nicht optimal, aber die Saison ist noch lange, ich mache mir keine Sorgen“, zeigte er sich zuversichtlich.

Windisch habe sich auch auf andere Windbedingungen eingestellt: „Vor dem Rennen war es etwas windig, darauf habe ich mich eingestellt. Als ich an die Reihe kam, ließ der Wind jedoch nach. Ich wollte keine Fehler machen, die Schüsse gingen jedoch alle eher nach rechts.“

Zufrieden zeigte sich auch Lisa Vittozzi: „Am Schießstand klappte es gut, in der Loipe hatte ich nicht das beste Gefühl. Das ist nicht unbedingt meine Lieblingspiste.“

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