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Dorothea Wierer blieb ein Podestplatz knapp verwehrt. © ANSA / CHRISTIAN BRUNA

Wierer ist wieder da, wo sie hingehört

Dorothea Wierer hat sich am Sonntag bei der Verfolgung in Le Grand Bornand mit einem fantastischen Rennen zurückgemeldet und sich so mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause verabschiedet.

Die frenetischen französischen Biathlon-Fans waren am Sonntag wie schon in den vergangenen Tagen in Scharen an die Strecke gekommen und sorgten dadurch für eine unglaubliche Kulisse. Sie hofften bis zum Schluss auf einen Heimsieg, sahen stattdessen aber eine beeindruckende Dorothea Wierer, die bis zum letzten Schießen führte und schließlich starke Vierte wurde. Vorne setzte sich erneut Elvira Öberg vor Julia Simon und Kristina Restzova durch.


Gleich zu Beginn erlebten die Fans ein echtes Kuriosum: Lisa Vittozzi, in der Verfolgung am Samstag noch starke Fünfte, traf beim ersten Liegendschießen keine einzige Scheibe. Ihre prominente Teamkollegin Wierer machte es deutlich besser, räumte in beiden Liegendeinlagen alle Scheiben ab und setzte sich im Spitzenfeld fest. Favoritinnen wie Hanna Öberg oder Marte Olsbu Røiseland verabschiedeten sich mit drei bzw. zwei Fehlern vorzeitig aus diesem.

Es wird spannend
Aufgrund der nicht optimalen Startposition, die sich vom Stand im Gesamtweltcup ableitete, musste Wierer jedoch alleine einen kleinen Rückstand aufholen, was viele Körner kostete. Das machte der 31-Jährigen jedoch nichts aus – sie feuerte beim ersten Stehendschießen alle fünf Patronen mit einem hohen Tempo ins Ziel. Lediglich die bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls fehlerfreie Lisa Theresa Hauser aus Österreich konnte der Südtirolerin folgen.

Feierte den zweiten Sieg binnen 24 Stunden: Elvira Öberg © APA/afp / JOE KLAMAR


Auf der darauffolgenden Runde legte die Niederrasnerin ein kleines Polster zwischen sich und der Nordtirolerin und kam vor den Augen von Martin Fourcade und Kaisa Mäkäräinen zum letzten Schießen. In diesem spürte Wierer die Anspannung, ließ eine Scheibe stehen und kam als Vierte hinter der plötzlich Führenden Jessica Jislova, Elvira Öberg und der Lokalmatadorin Simon aus der Strafrunde. Während die Schwedin, die bereits die Verfolgung gewonnen hatte, allen entlief, klammerte sich Wierer an die Fersen der Konkurrenz. Sie überholte die Tschechin Jislova, musste aber die Russin Restzova ziehen lassen. Über den vierten Rang zeigte sie sich aber hochzufrieden.

Nun können sich die Biathlon-Asse rund drei Wochen erholen, ehe am 6. Jänner der nächste Weltcup in Oberhof (Deutschland) über die Bühne geht. Dann wird mit Wierer wieder zu rechnen sein.

Das Ergebnis:


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