e Biathlon

Kaum zu schlagen: Tiril Eckhoff © APA/afp / MICHAL CIZEK

Wierer sehr gut, Vittozzi exzellent, Eckhoff überragend

Wenn im Biathlon-Weltcup der Damen ein Sprint stattfindet, führt der Sieg nur über Tiril Eckhoff. Das stellte die Norwegerin am Samstag eindrucksvoll unter Beweis.

Über Nove Mesto lachte zwar die Sonne, der zwischendurch auffrischende Wind stellte die Athletinnen aber vor Problemen. Topfavoritinnen wie Hanna Öberg oder Marte Olsbu Røiseland zielten gleich mehrmals daneben und verabschiedeten sich dadurch vorzeitig aus dem Rennen. Eine, die ihre ganze Erfahrung ausspielte und im Liegendschießen alle Scheiben abräumte, war Dorothea Wierer. Und weil sie darüber hinaus das Rennen schnell anging, übernahm die 30-Jährige nach dem Liegendanschlag die Führung. Deren Landsfrau Lisa Vittozzi machte es ihr gleich – und klassierte sich nur knapp hinter der Südtirolerin.


Auf der zweiten Runde hielt Wierer das Tempo hoch, baute ihren Vorsprung aus, leistete sich im Stehendschießen jedoch einen Fehler. Nichtsdestotrotz verteidigte sie die Spitzenposition, wenngleich ihr die fehlerfreie Ingrid Landmark Tandrevold dicht im Nacken saß. Die für ihre furiosen Schlussrunden bekannte Norwegerin wandelte den Minimalrückstand aber nicht in einen Vorsprung um. Denn Wierer befand sich an diesem Tag in einer beneidenswerten Laufform. Zum Podest sollte es aber dennoch nicht reichen: Die überraschend starke, fehlerfreie Yulia Dzhima unterbot nicht nur Wierers Zeit, sondern auch jene von Vittozzi, die um eine Sekunde schneller als die Niederrasnerin war.

Überragende Eckhoff-Schlussrunde
Und Tiril Eckhoff? Die 30-Jährige musste wegen eines Liegend-Fehlers einmal in der Strafrunde kreiseln. Dank ihres unglaublichen Laufvermögens konnte sie die Zusatzmeter aber kompensieren. Der fünfte Sprint-Sieg en suite war die Folge. Ihr Vorsprung auf Dzhima betrug neun, jener auf Wierer 16 Sekunden. Damit hat sich die Südtirolerin, die Fünfte wurde, eine ausgezeichnete Ausgangslage für die Verfolgung am Sonntag verschafft. Gleiches gilt für Vittozzi, die als Dritte zum ersten Mal in dieser Saison aufs Podest kletterte.

Das Ergebnis:

Autor: leo

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