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Am Schießstand herrschten für Wierer und Co. diesmal schwierige Bedingungen. © APA/afp / MICHAL CIZEK

Zu viele Schießfehler: Wierer verpasst Top-Platzierung

Das war nicht Doros Tag: „Miss Biathlon“ tat sich am Samstag am Schießstand schwer. Ohnehin wurde das Verfolgungsrennen beim Weltcupfinale in Östersund bei schwierigen Bedingungen zu einem Fehler-Festival.

Der Sieg ging schlussendlich an die Norwegerin Marte Olsbu Røiseland, die ihre Landsfrau Tiril Eckhoff auf Rang 2 verwies (+29,3 Sekunden). Selbst die beiden Norwegerinnen verfehlten 4 Scheiben, die drittplatzierte Hanna Sola aus Belarus musste gleich 5 Strafrunden absolvieren. Starker Wind und schwierige Bedingungen am Schießstand hatten schließlich das Rennen geprägt.


So kam auch Dorothea Wierer mit insgesamt 7 Schießfehlern nicht über Rang 18 hinaus. Die 30-jährige Pustererin war als 2., hinter der gestrigen Siegerin Eckhoff ( die Berichte vom Freitag gibt es hier), ins Rennen gegangen. Nach einem Schießfehler beim 1. Liegendschießen behielt Doro als 7. noch Anschluss an die Spitze. Durch weitere 2 Fehler beim 2. Liegenschießen fiel sie jedoch auf Platz 17 zurück und die Hoffnungen auf einen Podestplatz waren so gut wie dahin.

Auch im Stehendschießen tat sich Dorothea Wierer schwer und musste 2 weitere Strafrunden absolvieren. Aber auch die meisten anderen Athletinnen patzten bei den schwierigen Bedingungen. Im 4. Schießen ließ Wierer erneut 2 Scheiben stehen und ging als 15. in die letzten Loipen-Kilometer. Schlussendlich kam sie aber nicht über Platz 18 hinaus, auf die siegreiche Røiseland fehlten rund 2.46 Minuten.

Auch für Lisa Vittozzi lief es nicht besser. Die 25-Jährige aus Sappada/Plodn musste 5 Mal in die Strafrunde und landete schlussendlich auf dem 26. Platz.

Am Sonntag steht für die Frauen noch der Massenstart auf dem Programm.

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