2 Eiskunstlauf

Carolina Kostner hatte nicht ihren besten Auftritt. © APA/afp / MLADEN ANTONOV

Bitter: Wieder „Blech“ für Carolina Kostner & Co.

Vierte im Teambewerb in Sotschi, Vierte im Teambewerb in PyeongChang: Carolina Kostner und Italiens Eiskunstlaufmannschaft sind bei Olympia erneut knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt.

Am Sonntag führte Kostner Italien nahe an die Top−3 heran. Nur ein Punkt trennten die „Azzurri“ vom Podium. Im Kürfinale am Montag allerdings mussten sich sowohl Matteo Rizzo, als auch die 31-jährige Grödnerin und die Paarläufer Anna Cappellini und Luca Lanotte jeweils mit dem vierten Rang zufrieden geben. Somit positionierten sie sich auch im Gesamtranking am Fuße des Podium. Mit 56 Punkten lag Italien am Ende sechs Zähler hinter den drittplatzierten US-Amerikanern.

Kostner fuhr mit ihrem Kürprogramm insgesamt 134 Punkte ein. Besser waren die überragende Alina Zagitova aus Russland mit 158,08 Punkten, sowie die US-Amerikanerin Mirai Nagasu (137,53) und die Kanadierin Gabrielle Daleman (137,14)

Goldpremiere für Kanada


Daleman durfte sich am Ende mit ihren Teamkollegen über Gold freuen. Vier Jahre nach der Premieren-Niederlage gegen den Erzrivalen Russland hat Kanadas Eiskunstlauf-Team erstmals die olympische Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb gewonnen. Schon vor der Eistanz-Kür waren die Nordamerikaner von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen und lagen unerreichbar vor den Olympischen Athleten aus Russland, die Silber holten, sowie den USA.

Der Triumph der "Ahornblätter" war ein in dieser Art und Weise nicht erwarteter Start-Ziel-Sieg. Vom ersten Kurzprogramm an dominierten sie den Wettbewerb und bauten ihren Vorsprung konsequent aus.
Anders als ihre Rivalen setzten sie auch in dem noch recht neuen olympischen Wettbewerb auf Teamgeist, keiner der Topstars schonte sich für die am Mittwoch beginnenden traditionellen Einzel-Konkurrenzen. So gingen auch die ehemaligen Weltmeister Patrick Chan, Tessa Virtue und Scott Moir (Eistanz) sowie Meagan Duhamel und Eric Radford (Paarlauf) auf das Eis.

Bei den Japanern hingegen fehlte beispielsweise Olympiasieger Yuzuru Hanyu komplett, Weltmeisterin Jewgenija Medwedejewa bestritt für die Olympischen Athleten aus Russland nur das Kurzprogramm. Ohne die Eistanz-Weltmeister Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron war Frankreich nicht einmal die Qualifikation für die Medaillenentscheidung gelungen.

Kostner mit neuntägiger Pause


Nach einem Ruhetag am Dienstag werden die olympischen Eiskunstlauf-Wettbewerbe am Mittwoch (10.00 Uhr Ortszeit/02.00 Uhr MEZ) mit dem Kurzprogramm der Paare fortgesetzt. Kostner hingegen muss sich nun bis zum 21. Februar gedulden, ehe sie ihr Kurzprogramm im Einzelwettkampf bestreiten darf.







Autor: sid/fop

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