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Wird neue Wege gehen: Dietmar Nöckler. © Pentaphoto

Dietmar Nöckler aus Weltcup-Kader gestrichen

Als der italienische Wintersportverband FISI zu Wochenbeginn die Kader für die kommende Saison vorstellte, fehlte bei den Langläufern ein prominenter Name im Weltcup-Aufgebot: Dietmar Nöckler.

Große Überraschung ist das für den Brunecker aber keine: „Es wurde schon nach der Saison mit mir gesprochen und gefragt, ob ich etwas Neues probieren möchte. Im Grunde wusste ich es schon.“ Durch die Zurückstufung aus dem Weltcup-Kader wird Nöckler im Sommer neue Wege gehen. Anstatt die Trainingslager mit dem Team zu bestreiten, wird sich der ehemalige Weltmeister alleine und mit der Polizei-Sportgruppe in der Kaserne von Moena auf die anstehende Saison vorbereiten.

„Wenn ich unbedingt gewollt hätte, wäre ich im Kader gewesen.“
Dietmar Nöckler

„Ich möchte neue Wege bestreiten, es kann in meiner Situation nur guttun“, so Nöckler, der in der abgelaufenen Saison nicht auf Touren kam und auch nicht für die nordische Ski-WM in Seefeld nominiert wurde. Und trotzdem: „Wenn in unbedingt gewollt hätte, dann wäre ich im Kader drin gewesen.“ Ende Mai beginnt der Pusterer mit der Saisonvorbereitung, doch schon jetzt sitzt Nöckler viel am Rad. Dass er dabei meistens alleine unterwegs ist, stört ihn nicht – im Gegenteil: „Ich brauche nicht unbedingt einen Trainingspartner, denn ich trainiere auch gerne für mich selbst.“ Außerdem möchte der 30-jährige Nöckler seinen jungen Teamkollegen der Polizei-Sportgruppe helfen: „Ich möchte einen Ansporn geben. Ich hoffe, dass mir das gut gelingt.“

Mit dem Bozner Stefan Zelger steht ein Südtiroler Langläufer in der A-Mannschaft des italienischen Aufgebots. Zudem befinden sich Maicol Rastelli und Giandomenico Salvadori in dieser Gruppe. Die Weltcup-Gruppe besteht aus Francesco De Fabiani und Federico Pellegrino.


Autor: christian.staffler

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