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Dietmar Nöckler hat jeden Grund zum Lächeln (Foto: FB)

Nöckler nach seinem Sieg: „Habe nur meinen Job gemacht“

Dietmar Nöckler und Federico Pellegrino haben am Sonntag mit einer Glanzleistung beim Teamsprint in Dresden aufhorchen lassen. Nach seinem zweiten Weltcupsieg zeigte sich der Brunecker allerdings gefasst.

Nöckler und Pellegrino sind im Team erfolgsverwöhnt, klar. Zwei WM-Medaillen und einen Weltcupsieg haben die beiden Azzurri bereits zu Buche stehen. Der Triumph am Sonntag vor Tausenden Zuschauern am Elbufer in Dresden war allerdings auch für sie etwas Besonderes. „Das war ein ganz spezielles Wochenende. Wir haben die Stimmung aufgesaugt, jeden Moment genossen”, so Pellegrino, der bereits am Samstag im Einzelsprint die Nase vorne hatte. Er sieht sich und seinen Teamkollegen klar im Aufwärtstrend: „Ich bin mit keinem guten Gefühl nach Dresden gereist. Diese Siege kommen wirklich überraschend. Sie werden uns aber viel Aufwind geben in Hinblick auf Olympia. Am Ende zählt es, in Südkorea in Topform zu sein.“

Auch Nöckler hat seinen Fokus bereits auf das große Saisonhighlight gerichtet: „Das hier war so eine Art Generalprobe. Wir haben alles gegeben und schließlich den verdienten Lohn eingefahren. Kommende Woche werde ich in Planica das Distanzrennen bestreiten, dann wird das restliche Programm bis Olympia abgesteckt.“ Den Erfolg in Dresden schreibt der 29-jährige Brunecker in großen Teilen seinem Teamkollegen gut: „Pellegrino ist im Sprint einfach eine Wucht. Heute war er eine Klasse besser als alle anderen. Ich musste nur meinen Job machen, das ist mir gelungen.“ Bei aller Bescheidenheit gibt Nöckler jedoch auch zu, dass „ein solcher Erfolg keinesfalls alltäglich ist.“


Hier geht’s zum Rennbericht.


SN/fop



Autor: sportnews

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