o Langlauf

Roland Clara kletterte bei der Schlussetappe der Tour de Ski auf das Podest (Pentaphoto)

Tour de Ski: Roland Clara und Debora Agreiter blicken zurück

Bei der letzten Etappe auf den Cermis haben Roland Clara und Debora Agreiter noch einmal alles aus sich herausgeholt. Clara belegte den dritten Rang, Agreiter wurde Neunte und feierte ihr bestes Ergebnis in einem Weltcuprennen. Mit SportNews blicken die beiden heimischen Langläufer noch einmal auf das härteste Etappenrennen der Welt zurück.

Roland Clara: „Nach der zweiten Etappe in Oberhof war ich sehr enttäuscht, denn ich wusste was ich kann, habe es aber nicht geschafft, es in die Tat umzusetzen. Deshalb bin ich froh, dass ich zumindest bei der letzten Etappe auf den Cermis zeigen konnte, was ich draufhabe. Ich habe in den Etappen davor eigentlich nur Kraft sparen wollen, damit ich am Sonntag noch einige Reserven habe. Das ist mir gelungen. Vielleicht hätte ich am Sonntag auch Zweiter werden können. 200 Meter vor dem Ziel habe ich aber gedacht, dass fertig sei und bin praktisch stehen geblieben. Danach war es schwierig überhaupt noch bis über die Ziellinie zu kommen. Meine Form ist super, leider konnte ich es bei der Tour de Ski nicht immer zeigen. Nun denke ich nur noch an die WM im Fleimstal. Momentan bin ich für den Skiathlon und das 15 km Freistil-Rennen qualifiziert. Was den Weltcup angeht, so werde ich in La Clusaz und in Sotschi laufen.“

Debora Agreiter: „Ich bin wirklich sehr zufrieden. Vor allem freut mich, dass ich auf der Schlussetappe zum ersten Mal im Weltcup in die Top Ten laufen konnte. Die Tour de Ski als solche habe ich als sehr anstrengend empfunden. Wir haben uns nämlich nicht spezifisch darauf vorbereitet. Aber es ist ein tolles Event, auf das ich mich jedes Jahr sehr freue – vor allem auf die Heimrennen in Toblach und im Fleimstal, wo uns die Leute herzlich anfeuern. Nun gilt meine gesamte Konzentration der WM. Natürlich sind wir bei der Heim-WM ein wenig unter Druck, aber ich muss lernen, damit umzugehen. Im Weltcup starte ich noch in La Clusaz, danach steht die U23-WM in Liberec an. Nach diesen Bewerben geht es zum Höhentraining auf den Lavazè-Pass oder die Plätzwiesen.“

Autor: sportnews