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Ski-Langläufer Max Hauke. © APA / GEORG HOCHMUTH

Wirbel um Video von Doping-Sünder Hauke

Seit Donnerstagabend kursiert im Netz ein Video, das den Österreichischen Langläufer Max Hauke beim Blutdoping zeigt. Aufgenommen wurde es von einem Polizisten, dem nun Konsequenzen drohen.

Das Video, das Langläufer Max Hauke bei der Polizeirazzia wegen Dopings im Rahmen der Nordischen Ski-WM in Seefeld mit einer Bluttransfusion im Arm zeigt und am Donnerstag von Medien verbreitet wurde, soll von einem ermittelnden Beamten per Messaging-Dienst weitergegeben worden sein.

Der Mann wurde mit sofortiger Wirkung vom Einsatz abgezogen. Welcher Abteilung der Beamte zugehörig ist, dazu wollte das Bundeskriminalamt keine weitere Auskunft geben. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt in der Causa nun wegen des Verdachts der Verletzung des Amtsgeheimnisses. Ihm drohen straf- und disziplinarrechtliche Konsequenzen.

Auf der nur einige Sekunde langen Aufnahme ist Hauke auf einem Sofa sitzend mit einer Bluttransfusion im linken Arm zu sehen, im Hintergrund steht ein Polizeibeamter. Hauke war am Mittwoch wie vier andere Sportler der Nordischen WM in Seefeld bei einer Polizeirazzia unter Blutdopingverdacht festgenommen worden. Mittlerweile haben alle fünf Athleten gestanden.

Hauke und Baldauf droht Haft

Die während einer Doping-Razzia bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld verhafteten österreichischen Langläufer Hauke und Dominik Baldauf sind nach einem Geständnis wieder auf freiem Fuß. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Innsbruck mit.

Den beiden Dopern drohen bis zu drei Jahre Haft wegen Sportbetrugs. Auch der ebenfalls verhaftete kasachische Spitzenläufer Alexei Poltoranin sowie die beiden Esten Andreas Verpaalu und Karl Tammjärv wurden bis Freitagmorgen entlassen.

Autor: apa/det

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