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Kevin Fischnaller feierte in Winterberg seinen ersten Weltcupsieg (fisi.org)

Kevin Fischnaller: „Der Sieg gehört dem ganzen Team – auch Andrea“

Mit seinem unerwarteten Sieg sorgte Kevin Fischnaller an diesem Samstag für die große Überraschung im Eiskanal von Winterberg. Nach dem bisher größten Erfolg seiner Karriere zeigte der Meransner Größe – und legt seinen Fokus bereits auf die Herausforderungen der nächsten Wochen.

„Im ersten Durchgang hatte ich wetterbedingt etwas Glück mit der Startnummer und habe dann einen sehr guten Lauf erwischt. Als ich in der Entscheidung als Allerletzter ranmusste, war die Situation dann umgekehrt. Glücklicherweise war die Strecke aber weniger feucht als erwartet, somit konnte ich die Schäden in Grenzen halten“, gab Fischnaller nach seinem Premierensieg zu Protokoll. Besonders erfreut zeigte sich der Südtiroler über „die Verbesserung im Startbereich sowie das ausgezeichnete Material. Ich habe im Sommer viel mit Athletiktrainer Matthias Schnitzer trainiert – nun ernte ich die Früchte dieser hartenArbeit.“

Große Unterstützung erhielt Fischnaller von seinem Cousin Dominik (der das heutige Rennen auf Rang 18 beendete, Anm. d. Red.): „Er hat mir viele Komplimente gemacht und schien sogar nervöser zu sein als ich selbst.“ Wem er seinen Sieg widme, wusste der 23-jährige Meransner sofort: „Dieser Erfolg gehört der gesamten Mannschaft, die mich auch unterstützt, wenn es mal weniger rund läuft. Aber auch meine Freundin Andrea Vötter, die heute leider nicht hier sein kann, will ich nicht vergessen.“

Nun richtet Fischnaller seinen Blick bereits nach vorne: „Der heutige Sieg zählt nur für ein Rennen, deshalb gibt es keinen Grund, jetzt abzuheben. Ich werde weiter hart an mir arbeiten und versuchen, die gezeigte Leistung zu bestätigen und mich dauerhaft in den Top-Ten zu etablieren.“

Autor: sportnews

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