n Rodeln Kunstbahn

Dominik Fischnaller schrammte zwei Mal an einer Medaille vorbei. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Wundenlecken bei den Rodlern: „Es liegt viel Arbeit vor uns“

Erstmals seit Olympia 1992 in Albertville gingen Südtirols Rodler bei den Winterspielen komplett leer aus. Nach dem letzten Bewerb im Kunsteiskanal in Südkorea wurde eine erste Bilanz gezogen.

Viele gute Läufe, doch keine Medaille. Das ist das Resümee der heimischen Athleten nach den olympischen Rodelbewerben. „Zu einem besseren Abschneiden haben nur Kleinigkeiten gefehlt, das ist schade. Jetzt müssen wir die nächsten vier Jahre hart an uns arbeiten, um bei Olympia 2022 besser abzuschneiden“, so wird Dominik Fischnaller auf der Homepage des italienischen Wintersportverbands zitiert.

In der abschließenden Teamstaffel war er mit Andrea Vötter und dem Doppelsitzerduo Nagler/Malleier am Start. Die junge Völserin schaffte es zwar zwei Mal in die Top Ten, doch mit dem fünften Platz im Mannschaftsbewerb konnte auch sie nicht zufrieden sein. Natürlich sei man enttäscht, „denn das Podium war ganz klar das Ziel. In dieser Disziplin gewinnt und verliert man als Team, deshalb tut das unserem Zusammenhalt keinen Abbruch. Wir werden bei den nächsten Olympischen Spielen einen neuen Anlauf starten“, so Vötter.

Ähnlich bilanziert Fabian Malleier das Abschneiden in Südkorea: „Im letzten Rennen haben ich und Ivan (Nagler, Anm. d. Red.) zu viele Fehler gemacht, das darf uns beim nächsten Mal nicht mehr passieren. Auch wenn wir die angepeilte Medaille verpasst haben, war das hier in PyeongChang eine tolle und unheimlich wertvolle Erfahrung.“

Autor: fop

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