v Rodeln Naturbahn

Freuen sich auf Passeier: Von links Alex Gruber, Greta Pinggera, Hubert Burger, Patrick Pigneter, Evelin Lanthaler und Florian Clara. © Foto Hermann Sobe / Sobe Hermann

Der Weltcup kehrt nach Moos zurück

Vier Jahre nach den Europameisterschaften und zwei Jahre nach dem letzten Weltcup im Passeiertal kehrt die Elite der Rennrodler auf Naturbahn im kommenden Winter auf die Bergkristall-Bahn zurück.

Nach dem Jahreswechsel werden von Donnerstag, 9. bis Sonntag, 12. Jänner 2020 in Moos die Sieger in den Einzeln, im Doppelsitzer, sowie im packenden Verfolgungswettkampf gekürt. Der Rodelverein Passeier, einer der ältesten Klubs in Südtirol, steckt bereits mitten in der Vorbereitungsphase für die 2. von 6. Weltcup-Etappen 2019/20.

Die Vorfreude auf den Weltcup der Rennrodler auf Naturbahn ist im Passeiertal jedenfalls groß. Kein Wunder, setzen die Veranstalter eine lange Tradition fort, was die Ausrichtung internationaler Wettkämpfe im Passeiertal angeht. „Wir haben in unserer langen Geschichte eine Weltmeisterschaft, zwei Europameisterschaften und vier Weltcuprennen organisiert. Außerdem wurden bei uns zwei Mal die Italienmeister ermittelt, sowie einmal um den Intercontinental Cup gefahren. Dazu gesellt sich eine Vielzahl von Rennen auf lokaler und Landes-Ebene, die auf der anspruchsvollen Bergkristall-Bahn stattfanden“, erklärt OK-Chef Willi Klotz.

Doppelweltcup mit packenden Verfolgungsrennen
Der Weltcupauftakt erfolgt vom 20. bis zum 22. Dezember in Obdach-Winterleiten (Steiermark). Anfang Jänner 2020 werden die besten Rennrodler auf Naturbahn ihre Zelte dann im Passeiertal aufschlagen. „Es ist de facto ein Doppelweltcup, denn neben den traditionellen Rennen in den Einzeln und bei den Doppelsitzern werden wir auch die Verfolgungsrennen austragen. Diese Rennen sind besonders spannend und werden viele Fans ins Passeiertal locken“, sind Klotz und der Präsident des Rodelvereins Passeier, Hubert Folie, überzeugt.

Auch, weil die Veranstalter mit einem ansprechenden Rahmenprogramm begeistern möchten.
Nur Südtiroler Sieger beim letzten „Psairer“ Weltcup 2018
Die Titelverteidiger werden in Moos übrigens allesamt dabei sein – und es handelt sich ausschließlich um Südtiroler Athleten. Bei den Einsitzern der Männer setzte sich im Jänner 2018 Weltmeister Alex Gruber (Villanders) vor dem Ötztaler Thomas Kammerlander und der lebenden Naturbahnrodel-Legende Patrick Pigneter (Völs) durch. Das Frauenrennen entschied die Passeirer Lokalmatadorin und amtierende Weltmeisterin Evelin Lanthaler mit großem Vorsprung auf die Russin Ekaterina Lavrenteva und Greta Pinggera aus Laas. Patrick Pigneter und sein Partner Florian Clara (Campill) triumphierten hingegen bei den Doppelsitzern. Auch sie sind die amtierenden Weltmeister in dieser Disziplin.

Autor: pm

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