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Manuel Schwärzer ging bei der Skeleton-EM in Igls an den Start.

Manuel Schwärzer wird 18. bei Skeleton-EM

Auf der Bob- und Rodelbahn von Innsbruck/Igls fand am Freitag die Skeleton-Europameisterschaft statt, die zugleich auch als 5. Weltcupstation der Saison gewertet wurde. Mit dabei war auch der 21-jährige Meransner Manuel Schwärzer, der sich wacker schlug.

Für diejenigen, die es nicht wissen sollten: Skeleton ist jener Sport, wo sich Wagemutige in Bauchlage und mit dem Kopf voraus auf einem schlittenähnlichen Gefährt durch einen Eiskanal hinunterstürzen.

Das macht auch der 21-jährige Manuel Schwärzer aus der Rodler-Hochburg Meransen. Und er hofft auf ein Olympiaticket für PyeonChang 2018. Aus dieser Sicht kann der 18. Rang bei der EM in Igls am Freitag durchaus positiv stimmen, denn Schwärzers Rivale im „Azzurri“-Team, der Italo-Amerikaner Joseph Luke Cecchini, blieb drei Ränge hinter Schwärzer zurück.

In der Weltcupwertung von Igls, also inklusive Athleten von außerhalb Europas, kam Schwärzer auf Rang 30.Den EM-Titel und Weltcupsieg sicherte sich der lettische Spitzen-Skeletonfahrer Martins Dukurs.


Auch Skeleton-Pilotin aus Südtirol

Im Lager der Skeleton-Fahrerinnen gibt es auch eine Athletin mit Südtiroler Wurzeln: Die in Prad am Stilfserjoch aufgewachsene Erika Riedl hat den Skeletonsport in der Schweiz kennengelernt, fährt aber seit dem Vorjahr für das italienische Team.

Erika Riedl bestritt am Freitag ein Europacuprennen in La Plagne (Frankreich), das sie auf Rang 16 beendete. Die Britinnen feierten hier einen Dreifachsieg.


SN/ds

Autor: sportnews

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