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Aksel Lund Svindal im Vorjahr bei seinem Husarenritt über die Saslong (saslong.org)

Auf der Saslong ist alles angerichtet

Die Jagd auf Doppelsieger Aksel Lund Svindal kann beginnen: Der Norweger ist beim Skiweltcup in Gröden der Topfavorit. Kein Wunder, hat er im Vorjahr sowohl den Super-G am Freitag, als auch die Abfahrt am Samstag gewonnen.

„In Gröden zweimal zu gewinnen, ist unbeschreiblich. Das Geheimnis ist, Geschwindigkeit aufzunehmen und sie zu halten. Ich fahre gerne hier, weil das Publikum Stimmung macht und uns Norweger mag.“ Gesagt hat das Anfang dieser Woche Aksel Lund Svindal, der im Dezember 2015 beide Speedrennen im Tal der Ladiner gewonnen hat. Sich in Abfahrt und Super-G in die Siegerliste einzutragen, ist neben Svindal nur Primin Zurbriggen aus der Schweiz, Svindals Landsmann Lasse Kjus und dem österreichischen Ski-Gentleman Michael Walchhofer gelungen. Die beiden Rennen an einem Wochenende für sich zu entscheiden – dieses Kunststück hat bis dato aber nur Svindal geschafft.

Der Norweger, der am 26. Dezember seinen 34. Geburtstag feiern wird, führte im Vorjahr im Super-G einen norwegischen Dreifacherfolg an, den Kjetil Jansrud und Aleksander Aamodt Kilde komplettierten. In der Abfahrt setzte sich Svindal hingegen vor dem Franzosen Guillermo Fayed und Jansrud durch, Peter Fill (Kastelruth) überzeugte bei seinem Heimrennen als Vierter.


Am Mittwoch das erste Training

Das umfangreiche Programm auf der Saslong beginnt heuer am Mittwoch, 14. Dezember mit dem ersten Abfahrtstraining. Der erste Rennläufer wird um 12.15 Uhr auf die Saslong geschickt. Auch am Donnerstag wird auf einer der traditionsreichsten Weltcup-Pisten im Alpinen Skizirkus ab 12.15 Uhr ein Trainingslauf abgehalten.

Das erste Rennen steht am Freitag, 16. Dezember auf dem Programm. Der Super-G beginnt genauso um 12.15 Uhr, wie die Abfahrt am Samstag.


Wer gewinnt die erste Südtirol Ski Trophy?

Beide Rennen auf der Saslong zählen übrigens zur Südtirol Ski Trophy. Der Rennläufer, der bei den beiden Speedrennen in Gröden, bzw. dem Riesentorlauf und Parallel-Riesentorlauf in Alta Badia am Sonntag und Montag die meisten Weltcupzähler einstreicht, darf sich nicht nur über ein üppiges Zusatzpreisgeld von 20.000 Euro freuen, das ihm im Rahmen der Preisverleihung vor etwa 7000 skibegeisterten Zuschauern im Zielgelände und vor den Fans an den Bildschirmen überreicht wird.

Dem Sieger der Südtirol Sky Trophy wird eine weitere, besondere Ehre zuteil: Das Unternehmen 3DW aus St. Ulrich wird eine lebensgroße Holzbüste des Champions in Originalgröße herstellen, die dann mit seinem Skihelm versehen in der Saslonch-Hütte direkt an der legendären Saslong-Abfahrtspiste ausgestellt wird. Diese „Hall of Fame“ wird im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Gewinner feierlich eröffnet, darin sollen künftig die Büsten aller Trophy-Gewinner gesammelt und gezeigt werden.


Hannes Kröss, SportNews

Autor: sportnews

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