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Dominik Paris verpasste einen Spitzenplatz. © ANSA / URS FLUEELER

Bei Paris und Innerhofer ist die Luft draußen

Am Donnerstagmittag ging in Courchevel das letzte Speed-Rennen der Saison über die Bühne. Die Südtiroler klassierten sich dabei jenseits der Top-Plätze, dafür sorgte ein Österreicher für einen Doppelpack.

Es war nicht der Winter von Vincent Kriechmayr. Der Doppel-Weltmeister von Cortina d’Ampezzo kam heuer nie so richtig auf Touren – bis zum Saisonfinale, wo er innerhalb von 24 Stunden zwei Siege feierte. Nach dem Abfahrtstriumph in Courchevel ließ der Oberösterreicher auch im Super-G die gesamte Konkurrenz hinter sich.


„Ein solches Finale ist natürlich schön“, sagt Kriechmayr im Interview, in dem er zugibt, dass er mit der heurigen Saison nicht zufrieden ist. „Natürlich wollte ich um eine Kugel mitfahren und bei Olympia um eine Medaille kämpfen. Aber ja, es ist nun mal kein Wunschkonzert“, so der 30-Jährige.

Keine Chance für „Domme“ und „Inner“
Für Dominik Paris ging die Super-G-Saison mit einem 14. Platz zu Ende. Mit dieser Disziplin, in der er 2019 Weltmeister wurde und seine einzige Kristallkugel gewann, war der Ultner heuer nicht so recht auf Kuschelkurs. In sieben Rennen schaffte er es nur drei Mal in die Top 10. Christof Innerhofer kam in seinem letzten Saisonrennen ebenfalls nicht in die Gänge: Als letzter Läufer gestartet, steht ihm am Ende Platz 17 zu Buche. Zu sagen ist aber auch, dass die hinteren Startnummern (Paris hatte die 17, Innerhofer die 22) nicht mehr beste Bedingungen vorfanden.

Christof Innerhofer hatte einen schweren Stand. © APA/afp / SEBASTIEN BOZON


Platz 2 holte sich der frischgebackene Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt, während mit Gino Caviezel ein weiterer Schweizer am Podest landete. Aleksander Aamodt Kilde verpasste das Stockerl um 13 Hundertstelsekunden. Trösten darf sich der Norweger mit der kleinen Kristallkugel im Super-G, die er schon vor dem finalen Auftritt in der Tasche hatte. Er hat somit zwei Kugeln eingefahren, denn bereits in der Abfahrt war er der überragende Athlet des Winters.

Bereits wenige Stunden zuvor hatte Kildes Freundin Mikaela Shiffrin mit einem zweiten Platz im finalen Damen-Super-G den Gesamtweltcup fixiert. Am Freitag steht in Courchevel der Teambewerb auf dem Programm, am Samstag und Sonntag sind dann die Techniker und Technikerinnen an der Reihe.


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