L Ski Alpin

Zwei coole Typen: Felix Neureuther (links) und Manfred Mölgg (Pentaphoto)

„Bin wieder da, wo ich hinwollte“

Manni Mölgg hat es am Donnerstagabend allen gezeigt. Mit einem unwiderstehlichen Auftritt holte er sich in Zagreb seinen dritten Weltcup-Sieg. Es erklärt sich von selbst, dass der Enneberger auch noch Minuten nach dem Rennen in einem absoluten Freudenrausch war.

„Das war wirklich ein unglaublicher Erfolg“, wird Mölgg auf der Webseite des italienischen Wintersportverbandes zitiert, „mit sieben Zehntelsekunden Vorsprung vor einem fantastischen Publikum in Zagreb zu gewinnen – das übertrifft all meine Erwartungen.“ Und weiter: „Ich bin wieder da, wo ich hinwollte. Dabei hat mich besonders der Podestplatz meiner Schwester Manuela motiviert (Sie wurde im Riesentorlauf von Semmering Dritte, Anm. d. Red.). In irgendeiner Weise musste ich doch antworten“, schmunzelt Mölgg.

Cheftrainer Max Carca hatte ebenfalls nur lobende Worte parat. „Das ist ein Sieg der Hartnäckigkeit. Manfred ist ein zäher Bursche, ein Talent, das auch nach zahlreichen Rückschlägen immer wieder aufgestanden ist. Nicht umsonst genießt er in der Mannschaft den Ruf des Kapitäns. Ich bin sehr glücklich.“

Und auch der Zweitplatzierte Felix Neureuther konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: „Wir zwei alte Hasen haben es immer noch drauf.“



Autor: sportnews

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